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Illustration

ERFOLGREICHE AUSBILDUNGSBILANZ 2011

Positive Perspektive für 2012

Schlosser in einer Werkstatt © Bilderbox Zoom


11.308 neue Lehrverträge wurden von den drei schleswig-holsteinischen IHKs im abgelaufenen Jahr 2011 eingetragen. Das bedeutet eine Steigerung von 214 Verträgen im Vergleich zu 2010.

Zur Jahresbilanz 2011 erklärte Christoph Andreas Leicht, Präsident der IHK Schleswig-Holstein: "Wir konnten die Zahl der Ausbildungsverträge gegenüber den Jahren 2009 (11.246) und 2010 (11.094) steigern und an die Rekorde von 2007 (11.422) und 2008 (11.854) anknüpfen. Angesichts rückläufiger Bewerberzahlen ist ein Plus bei den Neuverträgen von 2 Prozent ein bemerkenswert gutes Ergebnis. Die Wirtschaft hat sich auch 2011 klar zu ihrer Ausbildungsverantwortung bekannt und erneut allen ausbildungsfähigen und ausbildungswilligen Jugendlichen Ausbildungsangebote gemacht."

Erneut hätten sich die Ausbildungschancen der Jugendlichen verbessert. Es habe mehr Angebote als Bewerber gegeben, was auch den Altbewerbern zugute gekommen sei. Damit setze sich der Trend fort, dass angesichts sinkender Schulabgängerzahlen die Besetzung von Ausbildungsplätzen mit geeigneten Bewerbern schwieriger werde. Über 1.900 Plätze seien unbesetzt geblieben.

Leicht lobte das große Ausbildungsengagement der schleswig-holsteinischen Betriebe und dankte ihnen: "Unsere Betriebe haben erkannt, dass eigene Ausbildung die beste Absicherung vor Fachkräfteengpässen ist."

Insgesamt konnten die IHKs durch die vom Land geförderte Akquise bis Ende Dezember 1.004 Betriebe neu für die Berufsausbildung gewinnen. Damit warben sie 1.684 neue Ausbildungsplätze und 685 Angebote für eine Einstiegsqualifizierung ein.

Für 2012 sieht die IHK Schleswig-Holstein eine positive Perspektive in der Ausbildung. Leicht appellierte daher an die Jugendlichen, frühzeitig initiativ zu werden und die gute Angebotssituation im neuen Jahr für eine eigenverantwortliche Berufskarriere zu nutzen. Die Fachkräftesicherung werde mehr und mehr zur Herausforderung. Deshalb setzten Betriebe zunehmend auf eigene Ausbildung, die aber durch rückläufige Schulabgängerzahlen und Probleme der Ausbildungsreife erschwert werde. Es werde immer wichtiger, alle vorhandenen Potenziale für die Berufsausbildung und zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu erschließen. Dazu erklärte Leicht: "Fachkräftesicherung ist und bleibt unser Marathonthema auch für 2012. Denn die Qualität von Bildung, beginnend mit der frühkindlichen Bildung über Schule, Ausbildung, Weiterbildung oder Studium, entscheidet über unsere Zukunft. Deshalb kann hierfür kein Aufwand zu groß sein."

 
 

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