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BUNDESVERBAND DER ENERGIE-ABNEHMER

VEA-Strompreisvergleich II/2014

Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) macht durch seinen halbjährlichen Bundes-Strompreisvergleich den Strommarkt transparenter.

Der VEA errechnet in seinem aktuellen Strompreisvergleich II/2014 für mittelständische Industriekunden, dass die Preise in den letzten zwölf Monaten (seit Juli 2013) im Durchschnitt um 0,5 Prozent gestiegen sind. Die Preiserhöhung trotz rückläufiger Großhandelspreise ist im Wesentlichen durch die Erhöhung der EEG-Umlage und gestiegener Netzentgelte verursacht. Der größte Preisanstieg ist mit 6,5 Prozent bei der SWM Infrastruktur in München zu verzeichnen. Ebenfalls signifikante Preissteigerungen sind bei der enercity Netz in Hannover mit 4,8 Prozent und der VNB Rhein-Main-Neckar in Darmstadt mit 4,3 Prozent aufgetreten. Die höchsten Preissenkungen gab es bei der Rheinischen Netzgesellschaft in Köln und der energis Netzgesellschaft in Saarbrücken mit jeweils - 3,21 Prozent.

Auch weiterhin sind starke Preisunterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern festzustellen: So beträgt der durchschnittliche Strompreis in den neuen Bundesländern 14,70 Cent/kWh und ist damit um 1,04 Cent/kWh beziehungsweise 7,6 Prozent höher als der mittlere Preis in den alten Bundesländern (13,66 Cent/kWh). Die Differenz zwischen dem nach diesem Vergleich preisgünstigsten (Rheinischen Netzgesellschaft in Köln mit 12,41 Cent/kWh) und dem teuersten Netzgebiet (WEMAG Netz in Schwerin mit 15,61 Cent/kWh) beträgt 3,19 Cent/kWh beziehungsweise 25,7 Prozent. Bezogen auf das arithmetische Mittel der zehn preisgünstigsten Netze (13,00 Cent/kWh) liegen die durchschnittlichen Preise der zehn teuersten Gebiete (14,98 Cent/kWh) um 1,98 Cent/kWh beziehungsweise 15,2 Prozent höher. Das durchschnittliche Niveau der Gruppe der zehn Netzbetreiber mit den höchsten Preisen bewegt sich im Mittel um 1,11 Cent/kWh beziehungsweise 8,0 Prozent über und das der Gruppe der zehn preisgünstigsten Versorgungsgebiete um 0,87 Cent/kWh beziehungsweise 6,3 Prozent unter dem Durchschnitt aller 50 Vergleichsnetze in Deutschland (13,87 Cent/kWh).

Die zehn günstigsten Gebiete sind derzeit: Rheinische Netzgesellschaft mit dem Versorgungsgebiet Köln, Stadtwerke Karlsruhe Netze, VNB Rhein-Main-Neckar in Darmstadt, Syna in Frankfurt, Stromnetz Hamburg, Stadtwerke Bochum Netz, Netzdienste Rhein-Main mit dem Netzgebiet Mainova, KEVAG Verteilnetz in Koblenz, SEWAG Netze in Hagen und EWE Netz in Oldenburg. Die Reihenfolge in der Gruppe der zehn Versorgungsgebiete mit den höchsten Durchschnittsstrompreisen lautet: Wemag Netz in Schwerin, Energieversorgung Halle Netz, Stadtwerke Leipzig Netz, UWAG Netz Fulda, Mitteldeutsche Netzgesellschaft in Halle (Saale), Avacon mit den beiden Netzgebieten in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein Netz, e.dis in Fürstenwalde und Enso Netz in Dresden.

Hinweis für Stromkunden
Der liberalisierte Strommarkt hat für den Stromkunden im Sondervertragsbereich große Veränderungen gebracht. Aufgrund der großen Preisunterschiede zwischen den einzelnen Energieversorgungsunternehmen, der Dynamik der sich verändernden Preise, der Vielzahl von individuellen Angeboten, dem Auftreten neuer Anbieter auf dem Markt, ist es für die Mehrzahl der Unternehmen - wenn überhaupt - nur mit erheblichen Aufwand möglich, sich einen Marktüberblick zu verschaffen und die verschiedenen Angebote objektiv zu bewerten. So müssen seit einiger Zeit neben dem Preis auch andere Kriterien wie beispielsweise Laufzeit, Bonität des potenziellen Versorgers, gegebenenfalls Service bei einem Versorgerwechsel in die Bewertung einbezogen werden.

Um die Möglichkeiten, die der liberalisierte Markt bietet, optimal nutzen zu können, ist oft eine professionelle Beratung durch unabhängige Berater sinnvoll. Professionelle Unterstützung wird dabei nicht nur durch Stromhändler, sondern auch von unabhängigen Stromberatern geboten. Eine Liste der Anbieter steht Ihnen nebenstehend zum Download bereit.

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