IHK zu Kiel wählt neuen Präsidenten: Klaus-Hinrich Vater folgt Driftmann
Klaus-Hinrich Vater ist neuer Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Kiel. Die Vollversammlung wählte den 44-jährigen Gründer und Geschäftsführer der Vater-Gruppe (Schwentinental) einstimmig. Vater folgt damit Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann, der die Präsidentschaft der IHK zu Kiel aufgrund von Arbeitsüberlastung als DIHK-Präsident abgegeben hat. Driftmann hatte das Präsidentenamt seit 2004 inne. Die Vollversammlung wählte den Geschäftsführender Gesellschafter der Peter Kölln Kommanditgesellschaft auf Aktien (Elmshorn) zu einem der Vizepräsidenten.
Driftmann sei der Gründungspräsident der IHK Schleswig-Holstein gewesen und hat wesentlichen Anteil an einer engeren Zusammenarbeit der IHKs im Lande, was wiederum den Unternehmen zwischen Nord- und Ostsee zugute komme. Vater betonte das große Gewicht Driftmanns auf dem Feld der Politikberatung. "Sein Wort gilt etwas", sagte Vater. Ein Hauptanliegen Driftmanns war und ist eine stärkere Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft. Im Vergleich mit anderen Bundesländern habe Driftmann hier Bahnbrechendes geleistet. So habe Driftmann icht unwesentlich zur Neupositionierung des Instituts für Weltwirtschaft beigetragen. Besonders am Herzen liegt Driftmann bis zum heutigen Tage die Bildungspolitik. Hier stellt er die Bedeutung gut ausgebildeten Nachwuchses für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen in den Mittelpunkt seines Engagements. Auch liege Driftmann viel an einem guten Miteinander von Wirtschaft und Bundeswehr. »Mit Driftmann verfügt die IHK zu Kiel über einen Unternehmer, der sowohl im Lande wie auf bundespolitischem Parkett die Wirtschaft dieses Landes vorbildlich repräsentiert und ihrer Stimme Gehör verschafft,« fasste Vater die Leistung Driftmanns bis zum heutigen Tage zusammen. Er freue sich, dass der künftige Vizepräsident Driftmann mit seinem Erfahrungsschatz weiter dem Präsidium der IHK zu Kiel angehöre. »Gesellschaftliches Engagement ist für das Funktionieren unseres Gemeinwesens unverzichtbar,« begründete Vater vor der Vollversammlung seine Kandidatur. Er habe Freude am Gestalten und setze dabei auf Teamorientierung in der Leitung. Als einen seiner inhaltlichen Schwerpunkte benannte Vater die Aus- und Weiterbildung. Ihn reize auch das weite Feld der Politikberatung, die als gesetzlicher Auftrag den Industrie- und Handelskammern aufgegeben ist. Hier werde er zwar mit der ihm eigenen Gelassenheit, aber mit Beharrlichkeit dicke Bretter bohren, bekräftigte Vater. Der neu gewählte Präsident kann auf Erfahrungen als Wirtschaftsjunior, Mitglied der Vollversammlung und seit 2006 als Vizepräsident zurückblicken. Der Vollversammlung gehören 63 Mitglieder an. Das »Parlament der Wirtschaft« vertritt die Interessen von rund 63.000 Unternehmen im Bezirk der IHK zu Kiel. Dieser umfasst die kreisfreien Städte Kiel und Neumünster sowie die Kreise Plön, Rendsburg-Eckernförde, Steinburg und Pinneberg.





