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Startbahn Ausbildung

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Dokument-Nummer: 22231

Startbahn Ausbildung

Die IHK Schleswig-Holstein informierte über Projekte zur Verbesserung von Ausbildungsreife von benachteiligten Jugendlichen. In weniger als zwei Monaten beginnt in Schleswig-Holstein das neue Ausbildungsjahr. Für viele Jugendliche erfüllt sich damit der Wunsch, einen ganz bestimmten Beruf zu erlernen, bei dem sie ihre Interessen und Begabungen einbringen und weiterentwickeln können. Allerdings gibt es auch junge Menschen, die leider noch keine Lehrstelle gefunden haben. Viele dieser jungen Menschen, die nicht mit guten Noten oder sprachlicher Ausdrucksfähigkeit punkten können, können gleichwohl wertvolle Fähigkeiten bieten, sofern sie eine Chance erhalten. Wie diese Möglichkeiten aussehen können, zeigte die IHK Schleswig-Holstein in der Veranstaltung "Startbahn Ausbildung" im Haus der Wirtschaft in Kiel. Als Ergebnis eines der erfolgreichen Projekte präsentierte die Schule Grönauer Baum aus Lübeck vor dem IHK-Gebäude einen Porsche Traktor, Baujahr 1954, den Schüler mit Unterstützung von Fachleuten originalgertreu restauriert haben.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie durch eine intensive Kooperation zwischen Schule und Betrieb die Ausbildungsreife von Schülern mit Leistungsschwierigkeiten verbessert werden kann."Wir dürfen einfach nicht hinnehmen, dass Jugendliche ihre Ausbildungschancen nicht wahrnehmen können, weil sie unzureichend auf die Anforderungen einer Ausbildung vorbereitet sind", appellierte Margarete Böge, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein, in Ihrer Begrüßung. "Es ist daher unser aller Gemeinschaftsaufgabe dafür zu sorgen, dass die Schulabgänger auf die Ausbildung nicht nur gut vorbereitet sind, sondern sie auch mit Freude angehen können", so Böge.

"Wir wollen die Startbahn verbreitern, indem mehr betriebliche Praktikumsplätze geschaffen, nicht ausgelastete Ausbildungskapazitäten genutzt werden und indem insbesondere Hauptschulen direkt mit den Betrieben in Kontakt kommen", sagte Wirtschaftsminister Dr. Jörn Biel. Die anschließend vorgestellten regionalen Projekte bestätigten eindrucksvoll, dass es bereits erfolgreiche schulische und berufspraktische Ansätze für diese Zielgruppe gibt.  "Aber: Vollgas geben muss der Jugendliche selbst, nachdem Lotsen aus Schule und Betrieb ihn in die Startposition begleitet haben", so Biel.



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