. .
Illustration

NEWSLETTER RECHT

Newsletter vom Januar 2012

ARBEITSRECHT

Arbeitgeber darf ärztliches Attest am ersten Arbeitstag fordern

Ist ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt, muss er gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetz) spätestens nach drei Kalendertagen eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Arbeitgeber vorlegen. Der Arbeitgeber ist aber laut Landesarbeitsgericht Köln (LAG) auch berechtigt, die Vorlage ohne besonderen Anlass früher zu verlangen. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtsfrage wurde die Revision zum Bundesarbeitsgericht zugelassen. mehr

VEREINBARKEIT VON BERUF UND PFLEGE

Familienpflegezeitgesetz ab 1. Januar 2012 in Kraft

Am 1. Januar 2012 trat das Familienpflegezeitgesetz in Kraft. Das Gesetz soll eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ermöglichen und insbesondere dem Wunsch der meisten Angehörigen nachkommen, sich selber um pflegende Angehörige zu kümmern. mehr

ÄNDERUNGEN UND NEUREGELUNGEN

Gesetzesänderungen des Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finden Sie eine Übersicht der wesentlichen Änderungen und Neuregelungen, die zum 1. Januar beziehungsweise zum Jahresbeginn 2012 im Zuständigkeitsbereich dieses Ministeriums wirksam werden. externer Link

WETTBEWERBSRECHT

Grundpreisangaben auch bei eBay

Die Grundpreise für Waren nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche müssen bei eBay schon auf den Übersichtsseiten der Angebote angegeben werden, so kürzlich das Landgericht Hamburg. mehr

ARBEITSRECHT

Kündigung gegenüber minderjährigem Auszubildenden bei Einwurf in Hausbriefkasten der Eltern wirksam

Ist ein Auszubildender minderjährig und damit nach § 106 BGB nur beschränkt geschäftsfähig, ist eine Kündigung in der Probezeit nach § 131 Abs. 2 BGB erst dann wirksam, wenn sie seinem gesetzlichen Vertreter zugeht. Gelangt sie – etwa durch den Einwurf des Kündigungsschreibens in den Hausbriefkasten – tatsächlich in den Herrschaftsbereich der Eltern, ist nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) der Zugang bewirkt. mehr

ARBEITSRECHT

Pauschalabgeltung von Überstunden

Die in einem Arbeitsvertrag enthaltene Klausel, dass etwaig notwendig werdende Über- oder Mehrarbeit mit der Bruttomonatsvergütung abgegolten seien, ist intransparent und damit unwirksam. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) mit Urteil vom 17. August 2011 entschieden. mehr

ARBEITSRECHT

Pflegezeit für Angehörigen darf nicht aufgeteilt werden

Eine mehrmalige Inanspruchnahme der Pflegezeit ist auch bei Unterschreiten der maßgeblichen Höchstdauer von sechs Monaten nicht möglich. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden. mehr

ARBEITSRECHT

Urlaubsanspruch darf bei langfristiger Arbeitsunfähigkeit zeitlich begrenzt werden

Der Jahresurlaubsanspruch eines langfristig arbeitsunfähigen Arbeitnehmers darf zeitlich beschränkt werden. Ein über mehrere Jahre arbeitsunfähiger Arbeitnehmer habe kein Recht, Urlaubsansprüche unbegrenzt anzusammeln. Ein Übertragungszeitraum von 15 Monaten sei zulässig. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH)mit Urteil vom 22. November 2011 entschieden. mehr

ARBEITSRECHT

Urlaubsansprüche gehen bei durchgehender Arbeitsunfähigkeit spätestens 15 Monate nach Ende des Urlaubsjahrs unter

Urlaubsansprüche gehen bei durchgehender Arbeitsunfähigkeit spätestens 15 Monate nach Ende des Urlaubsjahrs unter und sind bei einer späteren Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht abzugelten. Dies hat das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes entschieden. mehr

VERANSTALTUNG

Online-Marketing - ein praxisnaher Einstieg

E-Mail-Werbung, Suchmaschinenmarketing, Social Media-Marketing - die Liste der Werbemöglichkeiten im Internet ist ebenso lang wie die Sprache der Online-Marketingmanager speziell. Eines jedenfalls ist leicht verständlich: Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten, ein Unternehmen erfolgreich zu vermarkten. mehr

DIHK-NEWSLETTER

DIHK-Newsletter vom Dezember 2011 (PDF, 413 KB)

Aktuelles aus dem Wirtschaftsrecht bietet Ihnen der Newsletter des DIHK, welchen Sie hier als PDF-Datei einsehen können. zum Download

 
 

DOKUMENT-NR. 98291

Logo_FL_Akkordeon_261x100

Zur regionalen Startseite der IHK Flensburg

Logo_KI_Akkordeon_261x100

Zur regionalen Startseite der IHK zu Kiel

Logo_HL_Akkordeon_261x100

Zur regionalen Startseite der IHK zu Lübeck

IHK Flensburg
Heinrichstr. 28-34, 24937 Flensburg
Telefon: 0461 806-806
Fax: 0461 806-9806
E-Mail: service@flensburg.ihk.de
Geschäftsstellen, Anfahrt, Öffnungszeiten
IHK zu Kiel
Bergstraße 2, 24103 Kiel
Telefon: 0431 5194-0
Fax: 0431 5194-234
E-Mail: ihk@kiel.ihk.de
Geschäftsstellen, Anfahrt, Öffnungszeiten
IHK zu Lübeck
Fackenburger Allee 2, 23554 Lübeck
Telefon: 0451 6006-0
Fax: 0451 6006-999
E-Mail: service@ihk-luebeck.de
Geschäftsstellen, Anfahrt, Öffnungszeiten

  • DAS IST DIE IHK SCHLESWIG-HOLSTEIN

IHK_Logo_SH_rgb_261x100

Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern zu Flensburg, zu Kiel und zu Lübeck mehr

  • WIRTSCHAFT ZWISCHEN NORD- UND OSTSEE

WNO_Cover_05_2012

Aktuelle Ausgabe 5-2012

  • IHK-ORGANISATION

Als Dachorganisation der 80 deutschen IHKs übernimmt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag DIHK im Auftrag und in Abstimmung mit den IHKs die Interessenvertretung der deutschen Wirtschaft gegenüber den Entscheidern der Bundespolitik und den europäischen Institutionen. externer Link

Logo AHK © AHK

Die deutsche Wirtschaft ist weltweit mit 120 Auslandshandelskammern, Delegiertenbüros und Repräsentanzen vertreten.
externer Link

Die IHK Nord wird gebildet von 13 norddeutschen Industrie- und Handelskammern beziehungsweise Handelskammern aus den Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. externer Link