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NEWSLETTER AUSSENWIRTSCHAFT

2. Außenwirtschafts- und Zollrecht

Intrastat - Meldeschwelle steigt ab dem 1. Januar 2012 auf 500.000 Euro

Es ist amtlich. Zum 1. Januar 2012 erhöht sich die Schwelle für die Meldepflicht der Intrahandelsstatistik (Intrastat) zur Erfassung des Warenverkehrs innerhalb der EU in Deutschland von bisher 400.000 Euro auf jeweils 500.000 Euro für Warenein- und Ausgänge aus beziehungsweise in Länder der EU. Die neuen Meldeschwellen sind im Bundesgesetzblatt am 24. November 2011, Teil I Nr. 58 veröffentlicht worden.

Der Verordnungstext liegt der IHK Lübeck vor.

Das Bundesgesetzblatt im Internet: www.bundesgesetzblatt.de

Deutschland – Höhe des Versicherungsentgeltes im Carnet A.T.A.-Verfahren ab 1. August 2011

Im Rahmen des Carnet ATA-Verfahrens zur Erleichterung der vorübergehenden Verwendung von Waren im Ausland hat sich in jedem teilnehmenden Staat ein Verband verpflichtet, für eventuelle Zölle und Eingangsabgaben zu bürgen. Diese Bürgschaftsverpflichtung ist in Deutschland der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) als Dachorganisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) eingegangen. Zur Abdeckung des damit verbundenen Risikos hat der DIHK mit der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG eine Rückversicherung abgeschlossen.

Als Versicherer und Rückbürge des DIHK im Carnet ATA-Verfahren erhält Euler Hermes ein Versicherungsentgelt. Mit dem Antrag auf Ausstellung eines Carnet ATA wird daher gleichzeitig eine Kautionsversicherung mit Euler Hermes abgeschlossen. Das Entgelt im Rahmen dieser Kautionsversicherung, zu zahlen vom Carnet-Antragsteller, ziehen die IHKs zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr bei Ausstellung des Carnets ein und leiten es an die Euler Hermes Kreditversicherung weiter.

Die Höhe des Entgeltes richtet sich nach dem Gesamtwert der im Carnet aufgeführten Waren.

Die ab August 2011 gültige Entgelttabelle finden Sie über nachstehenden Link:
www.eulerhermes.de

Zoll online – Benutzerhandbuch IAA Plus aktualisiert

Die aktualisierte Fassung des IAA Plus Benutzerhandbuches steht auf den Seiten der deutschen Zollverwaltung zum Download bereit.

Handbuch zur IAA Plus Link:
www.zoll.de

Europa – Rücknahme und Entsorgung von Verpackungen

Die Abteilung Umwelt der Auslandshandelskammer Frankreich hat auch in diesem Jahr im Rahmen ihrer Beratungs- und Betreuungsfunktion eine Übersicht zu den aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Rücknahme und Entsorgung von Verpackungen in Europa erstellt.

Diese Übersicht stellen wir Ihnen gern kostenlos als PDF-Datei zur Verfügung.

Österreich – Wirtschaftstrends Jahreswechsel 2011/12

Bonn (gtai) - Nachdem das 1. Halbjahr in allen Branchen von beträchtlichen Umsatzzuwächsen und boomendem Außenhandel in beide Richtungen gekennzeichnet war, verliert die Konjunktur erheblich an Stärke. Für 2012 ist daher ein Wirtschaftswachstum von real unter 1 Prozent wahrscheinlich. Die stark abgebremste Konjunktur wird auch den Importzuwachs kräftig reduzieren. 2011 dürfte der Import noch um real 7 Prozent zulegen, das Bruttoinlandsprodukt um 2,9 Prozent.

Die Broschüre "Wirtschaftstrends zum Jahreswechsel 2011/12" liegt uns in aktueller Fassung unter anderem auch für folgende Länder vor: Norwegen, Brasilien, Polen, Griechenland, Singapur.

Diese stellen wir Ihnen gern als PDF-Datei zur Verfügung.

Indonesien – Branche kompakt Medizintechnik

Jakarta (gtai) - Mit knapp 238 Millionen Einwohnern ist Indonesien für Hersteller von medizintechnischen Erzeugnissen ein besonders zukunftsträchtiger Absatzmarkt mit hohem Potenzial. Der Investitionsbedarf im Krankenhaussektor ist groß. Analysten gehen für die kommenden Jahre von einem Wachstum von 10 bis 12 Prozent pro Jahr im Medizintechniksektor aus. Nach der krisenbedingten Reduzierung der Branchenimporte um 7 Prozent auf 324 Millionen US-Dollar im Jahr 2009 erhöhten sich die Einfuhren 2010 um 38 Prozent auf 447 Millionen US-Dollar.

Die vollständige Broschüre stellen wir Ihnen gern als PDF-Datei zur Verfügung.

Die Broschüre "Branche kompakt Medizintechnik" liegt uns in aktueller Fassung unter anderem ebenfalls für folgende Länder vor: Griechenland, Niederlande, Hongkong, Großbritannien, Japan.

Quelle: Germany Trade & Invest

Russland – Logistiker erleben eine neue Boomphase

Moskau (gtai) - Der Bau von Lager- und Logistikkomplexen hat in Russland wieder Fahrt aufgenommen. Nach zwei Jahren Krise wächst der Bedarf an modernen Lagerhallen und deren Bewirtschaftung. Schwerpunkte der Bautätigkeit bleiben zwar Moskau und Sankt Petersburg. Doch darüber hinaus entstehen überall im Land neue Logistikzentren. Die Preise für die Immobilien bleiben aber wegen des steigenden Angebots noch stabil.

Die Langfassung des Artikels stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Quelle: Germany Trade & Invest

Deutschland – e-trade-center wird Teil von iXPOS

Unter dem bekannten Namen iXPOS werden die drei Außenwirtschaftsportale iXPOS, e-trade-center und German Business Portal ab 2012 mit zahlreichen neuen Features in einem Portal gebündelt. Mit dem Relaunch von iXPOS im Januar 2012 wird das e-trade-center als Teil des neuen Portals und mit vielen neuen Funktionen wieder unter www.ixpos.de verfügbar sein. 

Irak/ Region Kurdistan - Eintreffende Exporte in den Irak / Region Kurdistan unterliegen ab 15. Januar 2012 dem Pre-Importation Inspection, Testing and Certification Program / Kurdistan Region. -

Pre-Importation Inspection, Testing and Certification Program of Goods to Iraq / Kurdistan Region (ICIGI)

Die SGS wurde durch die Standardbehörde Kurdistan Standardization and Quality Control Administration (KSQCA) nominiert, das erforderliche Certificate of Conformity (CoC) auszustellen, mit dem Ziel, den Konsumenten und die nationale Wirtschaft zu schützen und den Import minderwertiger oder gefälschter Ware zu vermeiden.

Folgende Produktgruppen unterliegen dem PCA Programm:

  • Toys - Electric and electronic products
  • Vehicles, tyres and spare parts - Construction products
  • Household hardware - Textile and footwear
  • Kitchenware - Chemicals
  • Cosmetics, personal hygiene products - Household burning fuels appliances and cleaning agents

Die diesem Programm unterliegenden Warenbereiche müssen vor Versand einer physischen Inspektion unterzogen werden. Zusätzlich muss anhand von Dokumenten nachgewiesen werden, dass die Produkte den lokalen beziehungsweise den durch KSQCA anerkannten Standards entsprechen. Abweichend zum irakischen Programm können gegebenenfalls auch internationale Standards akzeptiert werden.

Als Basis für die Inspektion und Produktzertifizierung benötigen wir von Ihnen folgende Unterlagen:

  • Request for Certification (gibt die Grenzübergangsstelle in Kurdistan an)
  • Proformarechnung
  • gegebenenfalls L/C
  • Analysenzertifikate, Prüfberichte, Werks-/Testzertifikate und so weiter
  • ISO 9000 oder sonstiges QM Zertifikat des Herstellers (soweit vorhanden)
  • gegebenenfalls Produkt- und/oder Sicherheitsdatenblatt

Das Certificate of Conformity wird vom Importeur für die Wareneinfuhr benötigt und muss bereits an der Landesgrenze von Kurdistan vorgelegt werden. Die Gebühren richten sich nach dem Auftragswert Ihrer Sendung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.public-sector.sgs.com

Ihr Ansprechpartner für Kurdistan bei der SGS in Hamburg: Rainer Geske

Phone: +49 40 30101-465

Fax: +49 40 30709938

E-Mail: Rainer.Geske@sgs.com

DE - Merkblatt Exportkontrolle

Die Begriffe Exportkontrolle und Compliance Management (gesetzeskonformes Handeln) bekommen im Außenhandel eine immer wichtigere Bedeutung. Obwohl gemäß § 1 des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) der Waren-, Dienstleistungs-, Kapital-, Zahlungs- und sonstige Wirtschaftsverkehr grundsätzlich mit fremden Wirtschaftsgebieten frei ist, gibt es zu diesem Grundsatz gemäß § 7 AWG Einschränkungen zum Schutz der Sicherheit und der auswärtigen Interessen.

Ein aktuelles Merkblatt der IHK-Saarland umfasst die Rechtsgrundlagen, sowie den Aufbau, die Systematik und die Genehmigungsformen in der Exportkontrolle. Fordern Sie dies gern bei uns an.

Unternehmen müssen EORI-Zollnummern besitzen - sonst kein Außenhandel

Eine Ausfuhr oder Einfuhr von Waren ist ohne die so genannten EORI nicht möglich. Jedes Unternehmen, dass Waren mit dem Ausland handeln möchte, muss über diese Nummer verfügen.

Die Angabe der EORI-Nummer - Economic Operator Registration and Identification number - bei der Ein- und Ausfuhrabfertigungen gegenüber den EU-Zollbehörden ist vorgeschrieben.

Die Beantragung der EORI-Nummern ist abrufbar unter:

www.zoll.de

VAE – Bauboom nun auch in Abu Dhabi vorbei

Dubai (gtai) - Die Baubranche in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) schrumpft wieder auf ein Normalmaß. Nachdem Dubai bereits 2008 mit einem Immobilien-Crash als Auftraggeber ausfiel, ist nun auch Abu Dhabi auf die Bremse getreten. Baufirmen müssen sich endgültig nach grüneren Weiden umsehen und sondieren bereits in Saudi-Arabien und Katar. An Bedeutung gewonnen hat unterdessen Dubais Rolle als Handels- und Dienstleistungszentrum einer Großregion. Auch das Aufgabengebiet von morgen zeichnet sich bereits ab: Gebäudesanierung.

Die Langfassung des Artikels stellen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Quelle: Germany Trade & Invest

Buchtipps!

Australien – Einführung in das australische Recht

Dr. Wolfgang Babeck, Einführung in das australische Recht, Verlag C.H. Beck, 2011, 294 Seiten, kartoniert 39,80 Euro.

Das Buch behandelt alle wichtigen Bereiche des australischen Rechts, insbesondere des Wirtschaftsrechts, und gibt in einem gesonderten Teil einen Überblick über das in Neuseeland geltende Recht. Es wird Wert auf die Bereiche gelegt, die für den Außenhandel und Investitionen von Bedeutung sind. In diesem Bereich konnte der Autor seine Erfahrungen als Anwalt in einer australischen Wirtschaftskanzlei in besonderer Weise einbringen

Spanien – Investitions- und Steuerstandort

Frank Behrenz/ Urs Jarfe/ Dr. Guillermo Frühbeck Olmedo (Hrsg.), Investitions- und Steuerstandort Spanien, Verlag C.H. Beck, 2012, 387 Seiten, in Leinen 89,00 Euro.

Spanien ist und bleibt – trotz Wirtschaftskrise – ein interessanter Investitionsstandort für Unternehmen und ein beliebtes Ziel für Privatpersonen. In diesem Buch werden die wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen transparent gemacht, um dem Nutzer somit alle meinungsbildenden Aspekte für und wider eine Investitionsentscheidung oder einen Wohnsitzwechsel deutlich zu machen.

Europa – Der Vorschlag für ein gemeinsames Kaufrecht

Prof. Dr. Dirk Staudenmayer, Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über ein gemeinsames Europäisches Kaufrecht, Stand: 11.Oktober 2011, Verlag C.H. Beck, 2012, 93 Seiten, kartoniert 19,80 Euro.

Die Europäische Kommission hat einen Entwurf für ein optionales einheitliches Europäisches Kaufvertragsrecht vorgelegt, das einheitliche Vorschriften für grenzüberschreitende Kaufverträge in allen 27 EU-Ländern enthält. Die Textausgabe bietet eine kommentierende Einleitung sowie den Text des Entwurfs in deutscher Sprache.

 
 

DOKUMENT-NR. 29551

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Aktuelle Ausgabe 2-2012

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Als Dachorganisation der 80 deutschen IHKs übernimmt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag DIHK im Auftrag und in Abstimmung mit den IHKs die Interessenvertretung der deutschen Wirtschaft gegenüber den Entscheidern der Bundespolitik und den europäischen Institutionen. externer Link

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Die deutsche Wirtschaft ist weltweit mit 120 Auslandshandelskammern, Delegiertenbüros und Repräsentanzen vertreten.
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Die IHK Nord wird gebildet von 13 norddeutschen Industrie- und Handelskammern beziehungsweise Handelskammern aus den Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. externer Link