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3. Länderinformationen

Argentinien –  Einfuhrbremsen zeigen Wirkung

Buenos Aires (gtai) - Die von der argentinischen Regierung eingeführten Importbremsen zeigen Wirkung. Zwar steigen die Gesamtimporte weiterhin kräftig (+38 Prozent im 1. Halbjahr 2011). Bei den einfuhrbeschränkten Waren wachsen die Importe jedoch langsamer, teilweise kommen sie zum Erliegen. Zudem fordert die Regierung immer mehr Unternehmen auf, ihre Importe durch lokale Produktion zu substituieren oder durch hohe Exporte auszugleichen. Die Firmen müssen Folge leisten, um im Geschäft zu bleiben.

Australien –  Pharmaindustrie sucht nach dem richtigen Rezept

Sydney (gtai) - Der australische Markt für Arzneimittel bleibt lukrativ. Während die Einfuhren kontinuierlich steigen, hat die lokale Industrie mit Problemen zu kämpfen. Es steht ein Umstrukturierungsprozess an. Generika dürften in den nächsten Jahren deutlich an Bedeutung gewinnen. Deutsche Lieferanten verlieren den fünften Kontinent nicht aus den Augen. (Kontaktanschriften)

Australien – Geschmack an deutschen Nahrungsmittelmaschinen

Australien findet Geschmack an deutschen Nahrungsmittelmaschinen - Trend zu hochwertigen und flexibel einsetzbaren Ausrüstungen/Steigender Importanteil/Von Michael Sauermost Sydney (gtai) - Der australische Nahrungsmittelsektor hat sich von zwischenzeitlichen Rückschlägen wieder erholt. Mittelfristig dürften die Branchenexporte erneut steigen. Dadurch sollte zwangsläufig auch die Nachfrage nach hochwertigen deutschen Nahrungsmittelmaschinen zulegen. Dieser Trend wird ebenfalls dadurch angeschoben, dass in der Fertigung zunehmend neue sowie moderne Problemlösungen gefragt sind (Kontaktanschrift).

Kenia – Regionales Forschungszentrum in Ostafrika

Nairobi (gtai) - Kenia gilt als einer der führenden Wachstumsmärkte für Analysen-, Bio- und Labortechnik in Afrika. Die wichtigsten Abnehmerbranchen befinden sich seit Jahren im Aufwärtstrend. Dies sind vor allem die Pharmaindustrie, die Forschungsstätten der vielen Universitäten, die stetig zunehmenden Gesundheitszentren und Krankenhäuser der acht Provinzen sowie der neue, besonders geförderte Sektor der Biotechnologie. Deutschland gehört zu den führenden Lieferanten von Labortechnik nach Kenia.

USA – FDA stellt Regulierungsentwurf für mobile medizinische Apps vor

San Francisco (gtai) - Angesichts der steigenden Verbreitung von mobilen Apps aus dem Gesundheitsbereich hat die U.S. Food and Drug Administration (FDA) Mitte 2011 ihren diesbezüglichen Regulierungsentwurf vorgestellt. Eine regulierte mobile medizinische App wird wie andere medizintechnische Geräte in eine der drei Risikoklassen eingestuft, mit entsprechenden Anforderungen an den Hersteller. Maßgebliche mHealth-Entwickler gehen davon aus, dass bis 2015 zwar alle Vertriebskanäle von mHealth-Apps an Bedeutung gewinnen werden, künftig jedoch Krankenhäuser und Ärzte im Fokus stehen.

Belgien – Flandern fördert Ansiedlung ausländischer Unternehmen

Bonn (gtai) - In Belgien ist die Investitionsförderung in den drei Landesteilen (Wallonien, Brüssel, Flandern) sehr unterschiedlich. Flandern bietet Investoren eine Reihe von Investitionsanreizen, teilweise auch ergänzt durch EU-Förderung. Projekte mit einer Investitionssumme über 8 Millionen Euro werden von der Region als strategisch wichtig eingestuft und können Zuschüsse erhalten. Zudem werden innovative Firmen, die Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und die Schaffung von Arbeitsplätzen gefördert (Kontaktanschriften).

Russland – Pharma-Distributoren sehen sich mit neuer Regulierungswelle konfrontiert

Moskau (gtai) - Die russische Regierung sorgt mit neuen Gesetzesinitiativen zur verstärkten Regulierung der Distributionstätigkeit im Pharmasektor für ein weiterhin schwieriges Geschäftsumfeld für die Unternehmen dieser Branche. Ziel ist die Verringerung der Zahl der Distributoren, vor allem der bloßen Zwischenhändler. Die Kosten für den Einkauf von Arzneimitteln sollen gesenkt, der Wettbewerb gestärkt und die Korruption bei der Vergabe staatlicher Aufträge reduziert werden.

Slowakei – Import von Lebensmitteln

Bratislava (gtai) - Die Slowakei wird immer stärker von Lebensmitteleinfuhren abhängig. 2010 wurden mehr als 60 Prozent des Bedarfs über Importe abgedeckt. Die Einfuhr von Nahrungs- und Genussmitteln erreichte mit rund 3 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert. Dies entsprach einem Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Direkt aus Deutschland kam etwas über ein Zehntel. Chancen für teurere Markenartikel oder Nischenprodukte wie Biolebensmittel tun sich vor allem in der Westslowakei auf, in der die Kaufkraft größer ist.

Japan – Spekulation über Großfusion in Elektroindustrie

Tokio (gtai) - Zwei führende japanische Elektrokonzerne haben nach Zeitungsmeldungen Gespräche über eine mögliche Fusion aufgenommen. Grund hierfür ist, dass sich die Energiewirtschaft des Landes nach der Katastrophe um das Atomkraftwerk Fukushima grundlegend wandelt. Auch die voraussichtlich weltweit hohen Infrastrukturinvestitionen dürften eine Rolle spielen. Beide Unternehmen würden sich mit ihren Technologien und Produkten gut ergänzen.

Korea (Rep.) – Investitionen gezielt in Wasserwirtschaft

Seoul (gtai) - Korea hat die Ausgaben für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung kontinuierlich erhöht. Ab 2012 soll kein Klärschlamm mehr ins Meer geleitet werden. Die Regierung fördert die Branche, um sie am Wachstum des Weltmarkts für Wasser partizipieren zu lassen. Ziel ist vor allem, die Exporte zu steigern. Der Konzern Doosan Heavy Industries ist stark im Segment Meerwasserentsalzung. Bei der Abwasserbehandlung gibt es zahlreiche Anbieter. Für Wasserfilter ist Woongjin Coway Marktführer.

Saudi-Arabien – Massive Investitionen in Kraftwerke

Dubai (gtai) - Der staatliche saudi-arabische Energieerzeuger will gemeinsam mit privaten Investoren bis 2020 etwa 80 Milliarden US-Dollar in neue Kraftwerke investieren. Zusätzlich soll der Privatsektor selbst in den nächsten fünf Jahren Anlagen mit 8.600 Megawatt errichten. Private Beobachter rechnen bis 2020 mit etwa 100 Milliarden US-Dollar für neue Kraftwerke. In Saudi-Arabien hat sich der Stromverbrauch von 2000 bis 2010 fast verdoppelt. Zwischen 2010 und 2016 wird mit einem weiteren Anstieg um 40 bis 50 Prozent gerechnet.

Quelle: Germany Trade & Invest

 
 

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