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Sie befinden sich hier: Home > Medien > Newsletter > IHK-Newsletter Außenwirtschaft aktuell > Außenwirtschaft aktuell Oktober 2011 > 3. Länderinformationen
Chile – Zunehmender Bedarf an Umwelttechnik
Santiago de Chile (gtai) - Chile ist auf dem besten Weg in eine moderne Kreislaufwirtschaft. Mit einem neuen Gesetz will die Regierung dazu beitragen, dass zumindest in den Großstädten des Landes Abfälle als verwertbare Rohstoffe betrachtet und genutzt werden. Sie will auch die Verunreinigung der Atmosphäre bremsen. Das erfordert hohe Investitionen. Einige Industrieunternehmen haben sich zudem selbst verpflichtet, saubere Herstellungsverfahren zu verwenden.
China – Kunststoffbranche erwartet neue Rekorde
Shanghai (gtai) - Die chinesische Kunststoffbranche erwartet einen neuen Produktionsrekord. Da fast alle Abnehmerbranchen weiter wachsen, sind die Aussichten weiterhin positiv. Das beflügelt die Investitionen der Branche und damit auch die Einfuhr von Kunststoffmaschinen. Im 1. Halbjahr profitierten insbesondere die deutschen Lieferanten von der kräftigen Nachfrage. Lediglich der Ölpreis bereitet den chinesischen Kunststoffproduzenten Sorge. Sie befürchten deutlich steigende Fertigungskosten.
Deutschland – Von "Made in Germany" zu "Invented in Germany"
Berlin (gtai) - Die Marke "Made in Germany" wandelt sich zu "Invented in Germany". Auch ausländische Unternehmen entscheiden sich vermehrt für den Aufbau von Forschungs- und Entwicklungszentren in Deutschland. Die Bundesrepublik verfügt über Europas höchste Forschungsausgaben. Zahlreiche Netzwerke, forschungsstarke Industrieunternehmen und ein effizientes Patentsystem zum Schutz geistigen Eigentums schärfen das Profil des weltweit geschätzten deutschen Innovationssystems
Indonesien – "Durchbruch" beim Infrastrukturausbau 2012
Jakarta (gtai) - Die indonesische Regierung will 2012 deutlich mehr Haushaltsmittel für die Realisierung von Infrastrukturprojekten bereitstellen. Damit sollen die Konjunktur gestärkt und Wachstumsperspektiven erweitert werden, zumal Engpässe in der Verkehrs- und Energieinfrastruktur die wichtigsten Hindernisse für die weitere wirtschaftliche Entwicklung darstellen. Parallel zur Anhebung der öffentlichen Investitionen werden auch steuerliche Anreize für private Investoren verbessert. (Kontaktanschrift) Haushaltsansätze steigen um fast 20 Prozent / Neue Steuerbefreiungen für industrielle Großinvestitionen / Von Necip C. Bagoglu
Japan – Blick nach vorne
Wenige Monate nach der Naturkatastrophe, die am 11. März 2011 den Nordosten Japans verwüstete, stehen die Zeichen auf Wiederaufbau. Dieser kommt einem riesigen Konjunkturprogramm gleich und bietet die Möglichkeit, von vornherein modernste Technologien einzusetzen. Beispielsweise werden Umwelt- und Klimaschutz zunehmend thematisiert. In vielen Unternehmen ist die Produktion bereits wieder aufgenommen worden. Eines der drängendsten Probleme ist allerdings die Wiederherstellung einer geregelten Elektrizitätsversorgung.
Korea (Rep.) – Kampf gegen Inflation mit unkonventionellen Methoden
Seoul (gtai) - Die Inflation in Südkorea zieht schon länger an. Dennoch ordnen Regierung und Zentralbank das Ziel der Geldwertstabilität dem der Erreichung eines höheren Wirtschaftswachstums unter. Trotz der Erklärung von Präsident Lee im Januar 2011, die Inflation mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen, zeigt sich die Zentralbank immer wieder zögerlich mit Zinserhöhungen. Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung erfolgen dagegen über Institutionen der Zoll- und Wettbewerbspolitik sowie der Bankenregulierung.
Mexiko – Exportrekorde und Binnennachfrage treiben Kfz-Produktion an
Mexiko-City (gtai) - Die Produktionsziffern der mexikanischen Automobilindustrie liegen zur Jahresmitte 2001 weiter auf Rekordniveau. Das Wachstum wird vor allem von der Exportnachfrage angetrieben. Der Binnenmarkt erholt sich erst langsam vom Einbruch infolge der Wirtschaftskrise. Das Land profitiert davon, dass internationale Kfz-Hersteller weiter auf ihre Kosten achten müssen. Weiterhin verlagern sie Fabriken nach Mexiko oder kaufen mehr Vorprodukte vor Ort ein. (Internetadressen)
Rumänien – Analysten senken Prognosen für Wirtschaft
Bukarest (gtai) - Das südosteuropäische Land Rumänien erholt sich weiterhin nur langsam von den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Erschwerend sind dabei die neuerdings allgemein verschlechterten Konjunkturprognosen und ungelösten Schuldenprobleme wichtiger Handelspartner. Nach Schätzungen des Nationalen Statistikamtes in Bukarest (INS) legte Rumäniens Wirtschaft im 2. Quartal 2011 nach saisonbereinigten Daten um lediglich 0,2 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2011 zu. (Kontaktanschriften)
Russland – Automobilmarkt boomt im 1. Halbjahr 2011
Moskau (gtai) - "Der russische Automobilmarkt wird spätestens 2014 der größte Europas sein", prognostiziert Industrieminister Wiktor Christenko. Die Schätzung beruht auf der sehenswerten Performance der Verkaufszahlen im 1. Halbjahr 2011: Die Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen legten um 56 Prozent auf 1,24 Millionen Stück zu. Auch die Importe stiegen in den ersten fünf Monaten 2011 um den Faktor 1,9 auf 370.700 Fahrzeuge beziehungsweise wertmäßig um das 2,2-fache auf 7,1 Milliarden US-Dollar.
Russland – Montageregeln locken Hersteller von Kfz-Teilen
Moskau (gtai) - Russlands Automobilmarkt boomt wieder. Im 1. Halbjahr 2011 kletterte die lokale Produktion um 76,5 Prozent auf 817.700 Pkw und LCV. Das Wachstum wird angetrieben von der steigenden Nachfrage und den neuen Regeln zur industriellen Kfz-Montage. Diese erfordern eine stärkere Lokalisierung der Produktion von Teilen und Komponenten. Bereits 190 Hersteller von Komponenten haben ein Memorandum über die Ansiedlung einer Produktion mit dem russischen Wirtschaftsministerium unterzeichnet. (Kontaktanschrift)
Türkei – Umsetzung Ballastwasser-Übereinkommen
Istanbul (gtai) - Bis 2015 will die Türkei Regelungen zur Reinigung von Ballastwasser erlassen. Die Verunreinigung der Meeresgewässer durch Schadstoffe und Organismen aus anderen Weltregionen durch abgelassenes Ballastwasser stellt eine Gefährdung mariner Ökosysteme dar. Im Rahmen eines internationalen Ballastwasser-Übereinkommens sollen bis spätestens 2016 entsprechende Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Im Oktober 2011 wird hierzu in Istanbul eine internationale Konferenz stattfinden. (Kontaktanschrift)
Quelle: Germany Trade & Invest
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Aktuelle Ausgabe 2-2012
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