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Deutschland – Lebensmittelexporte wachsen dynamisch
Bonn (gtai) - Bei der deutschen Ernährungswirtschaft stehen die Zeichen 2011 wieder auf Wachstum. Der Motor ist unter anderem die dynamische Entwicklung der Exporte. Das Auslandsgeschäft hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen und trägt inzwischen mit fast 28 Prozent zum Gesamtumsatz der Branche bei. Die gute Stimmung zeigte sich auch auf der Branchenmesse Anuga. Qualität und Sicherheit bei Nahrungsmitteln gehörten zu den zentralen Themen der Messe.
Estland – Außenhandel steuert neues Rekordvolumen an
Tallinn (gtai) - Estlands Import war zwischen Januar und Juni 2011 um 48,9 Prozent und der Export um 53,4 Prozent höher als im gleichen Vorjahreszeitreitraum. Bereits 2010 hatten die Einfuhr um 27,1 Prozent und die Ausfuhr um 34,9 Prozent angezogen. Im Jahr 2009 war Estlands Außenhandel noch um 29,0 Prozent eingebrochen. Deutschland ist Estlands zweitwichtigster Lieferant und fünftgrößter Abnehmer für seine Exporte, zu denen vor allem Elektronik- und Elektrogüter, Maschinen, Holz- und Papierwaren sowie Nahrungsmittel und Getränke zählen.
Indien – Automobilbranche bietet großes Potential
Indiens Automobilbranche bietet großes Potential Aufstieg zum drittgrößten Kfz-Markt weltweit bis 2020 erwartet / Von Katrin Pasvantis Mumbai (gtai) - Die indische Kfz-Branche blickt auf turbulente Monate zurück: Auf ein Rekordplus von 30 Prozent beim Inlandsabsatz von Pkw im Wirtschaftsjahr 2010/11 (1. April bis 31. März) folgte ein eher moderates Wachstum und im August 2011 sogar ein Rückgang. Hauptgründe für die nachlassende Nachfrage in den letzten Monaten sind steigende Benzinpreise und Zinsen. Teure Finanzierungen dämpfen die Autokäufe stark, denn der Großteil der Pkw wird auf Kredit erworben (Kontaktanschriften).
Japan – Viel Bewegung bei neuen Stromnetzen
Tokio (gtai) - Japans Staat und Wirtschaft engagieren sich nach dem Atomunfall von Fukushima stark beim Aufbau intelligenter Stromverteilungssysteme. Neben vier nationalen Projekten gibt es zahlreiche, oft rein privatwirtschaftliche Vorhaben. Themen sind unter anderem effiziente Haus-Energie-Managementsysteme und die Integration von Elektroautos und Batterien in die Netze. Das geschäftliche Potenzial für Smart Grids ist sehr groß. Unklar ist, wie Japans traditionelle Stromwirtschaft auf die neuen Entwicklungen reagiert.
Kenia – ICT-Branche treibt Afrikas Wachstum
Nairobi (gtai) - Die digitale Revolution hat in afrikanischen Ländern Wirtschaft und Gesellschaft verändert. Wichtigste Neuerung ist die Mobilfunktechnologie, die über 300 Millionen Menschen erstmals an die modernen Kommunikationsmedien herangeführt hat. Die weltweite Innovation des Mobilbanking wurde in Afrika erfunden. Stärkster Nachholbedarf besteht im Internetzugang. Ein spezieller Wachstumsmarkt ist die Sicherheitstechnik. In allen Bereichen bestehen Geschäftschancen für deutsche Firmen.
Litauen – Außenhandel boomt im 1. Halbjahr 2011
Vilnius (gtai) - Litauens Exporte sind im 1. Halbjahr 2011 um 41,2 Prozent gewachsen und die Importe um 41,9 Prozent. Insbesondere Maschinen- und Fahrzeugimporte boomen. Bereits 2010 hatten sich die Ausfuhren um 32,7 Prozent und die Einfuhren um 34,5 Prozent erhöht. Russland ist Litauens wichtigster und Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner. Zu den bedeutendsten litauischen Exportgütern zählen Raffinerieerzeugnisse, chemische Produkte, Nahrungsmittel und Getränke, Möbel und Holzwaren sowie Erzeugnisse der Metallindustrie.
Russland – Mehr Konkurrenz für deutsche Lieferanten von Medizintechnik
Moskau (gtai) - Der russische Markt für Medizintechnik wächst bis 2020 auf über 10 Milliarden Euro, prognostiziert das Ministerium für Handel und Industrie. Doch von diesem Kuchen profitieren bislang überwiegend ausländische Hersteller. Das soll sich ändern. Überall im Land entstehen neue Forschungsinstitute zur Entwicklung marktreifer, innovativer Medizintechnik. Die ersten Produktionsstätten sind bereits in Bau. Der Staat greift den einheimischen Unternehmen dabei finanziell stark unter die Arme
Polen – Messelandschaft noch nicht im Blickfeld globaler Veranstalter
Warschau (gtai) - Polens Messemarkt hat noch viel Entwicklungspotenzial. Um dieses besser ausschöpfen zu können, müsse sich die Politik stärker zur Standortförderung bekennen, so Beobachter. Mit Poznan (115.000 Quadratmeter) gibt es nur einen Messeplatz mit einer überdachten Ausstellungsfläche von über 100.000 Quadratmeter. Zwar investieren die Orte seit Jahren in die Erweiterung ihrer Kapazitäten. Bei stärkerer internationaler Ausrichtung würden vorhandene Areale Ausstellerbedürfnissen aber kaum genügen. (Kontaktanschrift)
Slowenien – Förderung der Elektromobilität
Ljubljana (gtai) - Seit Herbst 2011 subventioniert Sloweniens Umweltfonds Eko Sklad den Erwerb von Automobilen mit Elektro- und Hybridantrieb. Bezuschusst werden mit bis zu 5.000 Euro sowohl Personenkraftwagen als auch Nutzfahrzeuge (bis 3,5 Tonnen). Ziel ist, dass bis 2030 etwa 30 Prozent typischer Stadtautos mit Strom betrieben werden. Bis dahin muss auch ein entsprechendes Netz von Stromzapfsäulen ausgebaut werden. Bei Forschung und Entwicklung im E-Mobility-Bereich dürften slowenische Kfz-Zulieferer Interesse an Kooperationen haben (Kontaktanschriften).
USA – Neue Datenbank zur Produktsicherheit am Netz
San Francisco (gtai) - Eine neue Datenbank zur Produktsicherheit ist in den USA an den Start gegangen. Die von der Verbraucherschutzbehörde "Consumer Product Safety Commission" (CPSC) am 11. März 2011 online geschaltete Internetseite ermöglicht es den Konsumenten, Schadensberichte selbst einzustellen oder nach Produktsicherheitsinformationen zu suchen. Unternehmen, die in den USA Konsumprodukte fertigen, diese importieren oder dort vertreiben, wird dringend empfohlen, sich mit der Webseite "SaferProducts.gov" vertraut zu machen und gegebenenfalls präventiv Maßnahmen zu ergreifen, um auf substanzielle, aber auch auf irreführende Schadensberichte schnell und angemessen reagieren zu können.
Vereinigte Arabische Emirate – Bauwirtschaft befürchtet lange Durststrecke
Dubai (gtai) - Die Bauwirtschaft kann sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) auf härtere Zeiten einstellen. Nach der Immobilienkrise von Dubai war anfangs noch Abu Dhabi eingesprungen und hatte für kräftige Aufträge gesorgt. Die Anzeichen mehren sich jedoch, dass es damit erst einmal vorbei ist. Abu Dhabi trete voll auf die Bremse, berichten Branchenkenner, und schlimmer noch: Auch mit der Bezahlung klappe es nicht mehr. Transparent ist dies alles nicht, offen diskutiert wird ohnehin nichts. Außenstehende bleiben so aufs Hörensagen und auf Indizien angewiesen.
Quelle: Germany Trade & Invest
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Aktuelle Ausgabe 2-2012
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