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IHK FLENSBURG

Qualitätsinitiative für gastgewerbliche Ausbildung in Schleswig-Holstein

„Nachwuchs- und Qualitätsoffensive im Hotel- und Gaststättengewerbe“ lautet der Titel dreier Veranstaltungen, mit denen die IHK Flensburg die Initiative für mehr Qualität in der gastgewerblichen Ausbildung von IHK Schleswig-Holstein und DEHOGA Schleswig-Holstein jetzt weiter mit Leben gefüllt hat. Zu diesem Zweck hat die IHK von Mittwoch (16.) bis Freitag (18.) zunächst in der Fördestadt, dann in Heide und schließlich auf Sylt über Inhalte und Perspektiven des Projektes informiert. Ziel ist es, die Qualifikation des Fachkräftenachwuchses kontinuierlich zu verbessern, damit Gäste von einem noch besseren Service profitieren und die Ausbildung für Bewerber attraktiver wird.                    

Ein Meilenstein auf dem Weg dorthin ist eine freiwillige Selbstverpflichtung, mit der engagierte schleswig-holsteinische Hoteliers und Gastronomen künftig ein sichtbares Zeichen setzen können. In dem Papier, mit dem sie nach entsprechender Prüfung durch die IHK werben dürfen, bekennen sich die Unternehmen dazu, weit reichende Qualitätsstandards in der Ausbildung umzusetzen. „Dadurch verbessern sie das Image der Branche und beweisen verantwortungsvolle Unternehmensführung“, erklärte Peter Michael Stein, Hauptgeschäftsführer der IHK Flensburg, auf der Abschlussveranstaltung in Westerland. Vor Vertretern von Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen warb Stein auch für die „Landespartnerschaft Schule-Wirtschaft“, die es seit 2006 gibt. Gemeinsame Angebote von Schulen und Betrieben erleichterten Schülern die Berufswahl. Er wies zudem darauf hin, dass die IHK Flensburg auch für 2011 wieder den „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ kürt und forderte die Unternehmer auf, noch bis zum 31. Januar 2012 am Wettbewerb teilzunehmen.

Schleswig-Holstein stehe im Wettbewerb zu touristischen Standorten anderer Ländern. „Vor allem erstklassiger Service macht im eng umkämpften Markt deshalb am Ende den Unterschied“, erklärte Stein die Bedeutung des Projektes, „er bestimmt über unternehmerischen Erfolg und Wertschöpfung für die Region.“ Anschließend referierte Peter Braune von der IHK Frankfurt darüber, welche Erfahrungen er mit einer vergleichbaren Qualitätsinitiative in Hessen gemacht hat. Den offiziellen Teil beendete Cornelia Reckert, Vorsitzende des DEHOGA-Bezirksverbandes Sylt, mit einem Bericht über das Projekt Gastropaten. Es hat sich ebenfalls zum Ziel gesetzt, die Ausbildungsqualität in den gastgewerblichen Berufen zu steigern und kommt erfolgreich bereits in anderen Teilen der Republik zum Einsatz: Dabei stehen Vertreter von Berufsbildenden Schulen und Berufsverbänden den Betrieben als Ansprechpartner für gastronomische Fragestellungen kostenlos zur Verfügung.

„Die anschließende Diskussion hat gezeigt, dass unser Veranstaltungsformat das richtige war“, zog Peter Michael Stein ein positives Fazit. „Wir wollten mögliche Wege zu mehr Qualität in der Ausbildung aufzeigen, deutlich machen, was die IHK Flensburg tut und diesen Prozess durch einen offenen Gedankenaustausch weiter vorantreiben. Das ist uns gelungen.“

Medieninformation der IHK Flenburg vom 18. November 2011.

 
 

DOKUMENT-NR. 96686

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