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ABSCHLUSSDISKUSSION ZUR DÄNEMARK-STRATEGIE

IHK Flensburg misst grenzüberschreitender Zusammenarbeit hohe Bedeutung bei

Die gezielte Weiterentwicklung der deutsch-dänischen Zusammenarbeit stellt für die Industrie- und Handelskammer zu Flensburg eines der wichtigsten Handlungsfelder zur Stärkung der Wirtschaft im Norden Schleswig-Holsteins dar. Dies sagte Peter Michael Stein, Hauptgeschäftsführer der IHK Flensburg, im Anschluss an die Abschlussdiskussion zur neuen Dänemark-Strategie der Landesregierung, die am Mittwoch (6. Juli 2011) im Kieler Landeshaus stattfand. „Mit dem bei uns angesiedelten Deutsch-Dänischen Regionalmanagement und dem INTERREG-Projekt FURGY (Future Renewable Energy), dessen Leadpartner wir sind, engagiert sich die IHK Flensburg intensiv für den praxisorientierten Ausbau grenzüberschreitender Kooperationen in zentralen wirtschaftsrelevanten Handlungsfeldern“, erläuterte Stein dazu. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund habe die Begleitung der Dänemark-Strategie der Landesregierung von Beginn an große Bedeutung gehabt. „Die IHK Flensburg hat sich im April mit einer eigenen Stellungnahme zum seinerzeit vorliegenden Entwurf des Strategiepapiers positioniert“, ergänzte der IHK Hauptgeschäftsführer, „darin unterstützen wir ausdrücklich die Konzentration auf die Themen Energie und Energieeffizienz, Kooperation im deutsch-dänischen Tourismus, Ausbildung  und grenzüberschreitende Verkehrsinfrastrukturentwicklung als zentrale Bereiche mit großem Kooperationspotenzial“. Abgeraten wird in der Stellungnahme hingegen von einer Zusammenlegung der beiden derzeit bestehenden INTERREG-Förderregionen, um zusätzliche bürokratische Strukturen zu vermeiden.

Im Rahmen der Abschlussdiskussion hatte Projektleiter Gorm Casper die Gelegenheit, den versammelten Diskussionsteilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das grenzüberschreitende Projekt FURGY als Beispiel erfolgreich gelebter deutsch-dänischer Zusammenarbeit vorzustellen. Ziel dieser mit INTERREG IV A-Mitteln geförderten Maßnahme ist die grenzüberschreitende Verknüpfung von regionaler Wirtschaft und Wissenschaft sowie die Intensivierung von Geschäftsbeziehungen zwischen interessierten Unternehmen der Branche. „Nicht zuletzt im Hinblick auf die energiepolitischen Diskussionen und Weichenstellungen der vergangenen Jahre ist der Gedanke, aus dem heraus FURGY entstanden ist, heute aktueller denn je“, ist Peter Michael Stein überzeugt, „das Projekt setzt die Überzeugung, dass Zukunftsfragen der Energieerzeugung und Energieeffizienz nur auf globaler Basis zu lösen sind, in konkrete Handlungen um. Ein Beispiel ist in diesem Zusammenhang die von FURGY initiierte Konferenz zu Elektromobilität, die im vergangenen August in der IHK Flensburg stattfand. Sie ist international auf große Resonanz gestoßen und hat gezeigt, dass aus der pragmatischen, themenorientierten Zusammenarbeit deutsch-dänischer Partner Anstöße von globaler Relevanz erwachsen können“.

Medieninformation der IHK Flensburg vom 7. Juli 2011.

 
 

DOKUMENT-NR. 92460

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