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IHK SCHLESWIG-HOLSTEIN

Investitionsrahmenplan – IHK Schleswig-Holstein fordert mehr Mittel für den Bau der A 20

Die IHK Schleswig-Holstein kritisiert den Entwurf des Investitionsrahmenplans (IRP) für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes für die Jahre 2011 bis 2015. Zwar wertet sie die Aufnahme des Teilabschnittes der A 20 östlich der A 23 bis Sommerlang (L 118) – neben dem Abschnitt Wittenborn-Weede – als Bekenntnis für die vorrangige Bedeutung der Elbquerung. Allerdings seien die weiteren Bauabschnitte der A 20 nicht angemessen berücksichtigt, so Peter Michael Stein, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein.

Denn obwohl für alle Abschnitte der A 20 auf schleswig-holsteinischem Gebiet die Planfeststellungsbeschlüsse für 2012 erwartet werden, seien sie bis auf die zwei genannten nicht im IRP enthalten. Nach den langwierigen Planungsprozessen dürfe dem wichtigsten Verkehrsprojekt für Schleswig-Holstein kein Stillstand verordnet werden, mahnt Stein. Die IHK Schleswig-Holstein fordert daher, die Umsetzung aller Bauabschnitte nach Vorliegen der Planungsbeschlüsse schnellstmöglich einzuleiten. Dafür müssten auch die fehlenden Abschnitte in den Investitionsrahmenplan übernommen werden.

Stein erklärt weiter, erst die durchgängige A 20 mit fester Elbquerung bringe den vollständigen verkehrlichen Nutzen und damit die Chance auf Wohlstandseffekte für Schleswig-Holstein. Die Küstenroute verbessere die Anbindung Schleswig-Holsteins an die Wirtschaftszentren Westdeutschlands und Westeuropas – und stärke somit die Standortattraktivität und Wirtschaftskraft des Landes zwischen den Meeren. Vor dem Hintergrund der weiter steigenden Straßenverkehre, insbesondere im Güterbereich, sorge die Nord-West-Umfahrung Hamburgs für die Entlastung des Elbtunnels als Nadelöhr der A 7 und erhöhe so die Verlässlichkeit der Transporte von und nach Schleswig-Holstein, so Stein. Die erschlossenen Regionen, wie insbesondere der bisher durch die Elbe getrennte Wirtschaftsraum Unterelbe, bräuchten die Verkehrsverbindung, um ihr Potenzial zu einer stärkeren wirtschaftlichen Entwicklung zu realisieren.

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Medieninformation der IHK Schleswig-Holstein vom 16. Dezember 2011

 
 

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