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IHK SCHLESWIG-HOLSTEIN

IHK Schleswig-Holstein fordert Lösungen in der Facebook-Debatte

Zur Forderung des unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) an alle Betreiber von Internetseiten in Schleswig-Holstein, Fanpages und Social-Plugins von Facebook zu entfernen, erklärt der Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein Peter Michael Stein:

"Die Hinweise des ULD nehmen wir ernst. Der Datenschutz genießt in Deutschland zu Recht ein hohes Ansehen. Diese Rechtsprinzipien müssen auch für die Angebote der sozialen Netzwerke gelten. Wir können unsere Mitgliedsunternehmen nur auffordern, ihre Internetangebote nach den Vorgaben des ULD zu überprüfen.

Vollkommen unverständlich ist jedoch, warum einseitig alle Internetseitenanbieter aus Schleswig-Holstein in diesem Datenschutzkonflikt die Leidtragenden sein sollen. Die Websitebetreiber trifft überhaupt keine Schuld an dem mutmaßlichen Datenmissbrauch von Facebook. Verunsicherung und Verärgerung sind bei unseren Mitgliedsunternehmen entsprechend groß.

Social Media-Angebote sind zu einer festen Größe in der Unternehmenskommunikation, bei Marketing und Vertrieb geworden. Facebook ist die führende Plattform. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind unsere Betriebe auf eine zielgruppengerechte Ansprache junger Menschen angewiesen. Und der Nachwuchs ist unbestritten über die sozialen Netzwerke erreichbar.

Eine Einschränkung der Nutzung von Facebook für schleswig-holsteinische Unternehmen führt zu einseitigen Wettbewerbsnachteilen und kann von uns nicht hingenommen werden. Wir fordern deshalb die verantwortlichen Stellen in der Politik und den Rechtsbehörden auf, unverzüglich mit Facebook über die Problematik in einen Dialog zu treten und nach Lösungen zu suchen."

IHK Schleswig-Holstein

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Medieninformation der IHK Schleswig-Holstein vom 25. August 2011

 
 

DOKUMENT-NR. 93572

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