IHK ZU LÜBECK
Erfolgreiche "Probefahrt" mit der S 4: IHK fordert drittes Gleis zwischen Hamburg und Stormarn
Die Industrie- und Handelskammer zu Lübeck begrüßt die planerischen Aktivitäten der Bundesländer Schleswig-Holstein und Hansestadt Hamburg zum Ausbau der S-Bahn Linie 4 von Hamburg in Richtung Stormarn. "Dafür setzen wir uns seit vielen Jahren ein", betonte IHK-Hauptgeschäftsführer Matthias Schulz-Kleinfeldt heute während der "Probefahrt" vom Hamburger Hauptbahnhof nach Ahrensburg.
"Wir müssen die Kapazitäten auf dieser viel befahrenen Strecke dringend erweitern. Es ist sinnvoll, ein drittes und möglichst auch ein viertes separates S-Bahn-Gleis zu bauen", appellierte Schulz-Kleinfeldt an Planer und Politiker in beiden Ländern.
Diese Kapazitätserweiterungen sind die Grundvoraussetzungen für die Entkoppelung des langsamen schienengebundenen Personennahverkehrs zwischen Hamburg und Stormarn von den schnellen Güter- und Personenfernverkehren auf der viel befahrenen Strecke Hamburg-Lübeck-Puttgarden-Öresund. Schulz-Kleinfeldt begründet die Forderung der Wirtschaft damit, dass die Region entlang der Verkehrsachse zwischen Hamburg und Lübeck ein dynamisch wachsender Wirtschaftsraum ist. Er weist die höchsten Wachstumsraten in der Metropolregion Hamburg auf. "Außerdem erwarten wir nach der Fertigstellung der festen Querung über den Fehmarnbelt eine signifikante Zunahme des Eisenbahnverkehrs zwischen den Hansestädten Lübeck und Hamburg."
Medieninformation der IHK zu Lübeck vom 30. September 2011

