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IHK gegen Wohnbebauung auf Airpark-Gelände
(PDF, 35 KB) (Dokument-Nr.: 97904)
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Mit äußerster Zurückhaltung reagiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Kiel auf die Pläne der Stadt und der BIMA, auf dem südlichen Flughafengelände Wohnbebauung zuzulassen.
"Eine erfolgreiche Entwicklung des Flughafens Kiel-Holtenau zum Gewerbepark mit Landebahn setzt voraus, dass die dort ansässigen Unternehmen sich frei von etwaigen Belästigungsbeschwerden der Anwohner entwickeln können", stellt Klaus-Hinrich Vater, Präsident der IHK zu Kiel, fest und ergänzt: "Es ist unredlich, die Entwicklung des Airparks Kiel zu behindern, indem in seinem direkten Umfeld konfliktträchtige Nutzungen geplant werden. Damit stellt die Stadt Hürden auf, die den Erfolg des von ihr propagierten Objekts von vornherein behindern, wenn nicht gar unmöglich machen.“ Hintergrund für die Kritik der IHK am Vorgehen der Stadt sind die Pläne, im südlichen Bereich des Flughafens ansässige Unternehmen auf nördliche Liegenschaften des Flughafens umzusiedeln und stattdessen Wohnbebauung zuzulassen, deren Nutzer sich absehbar durch die wirtschaftlichen Aktivitäten des Flughafens beeinträchtigt fühlen werden. Damit wird wissentlich Konfliktstoff zu Lasten der ansässigen Unternehmen geschaffen, und deutlich gemacht, dass Teile der Politik, das Ziel, den Flughafen zum Airpark umzugestalten, nicht mittragen, sondern ihm entgegenarbeiten", stellt Vater fest.
Medieninformation der IHK zu Kiel vom 8. Dezember 2011.
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