IHK ZU KIEL UND IHK ZU LÜBECK
IHKs in Kiel und Lübeck begrüßen UKSH-Lösung: Großer erster Schritt in richtige Richtung
Die beiden Industrie- und Handelskammern in Kiel und Lübeck begrüßen den jetzt eingeschlagenen Weg der Landesregierung zur Sanierung der UKSH-Liegenschaften. Dies erklärten heute (13. September 2011) die Präsidenten Klaus-Hinrich Vater und Christoph Andreas Leicht in der Landeshauptstadt.
Seit Jahren sei das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein mit seinen Standorten in Kiel und Lübeck ein politischer Zankapfel. "Dabei ging der Blick auf das verloren, was dieses Zentrum eigentlich auszeichnen soll: medizinische Spitzenversorgung der Bevölkerung nicht nur in Schleswig-Holstein sowie Lehre und Forschung auf höchstem Niveau", so die Präsidenten.
Für die Erledigung der Aufgaben des UKSH sei neben hochkarätigem Personal auch eine bauliche Infrastruktur notwendig, die die Organisation medizinischer Abläufe unterstütze und optimiere.
"Die gegenwärtige bauliche Situation an den UKSH-Standorten wird diesen Anforderungen bei weitem nicht gerecht", stellen Vater und Leicht einvernehmlich fest. "Von daher ist der Vorschlag der Landesregierung aus Sicht der Wirtschaft sehr zu begrüßen, das Problem endlich mit Hilfe eines 'Public-Private-Partnership'-Modells anzugehen". Zwar hätte man sich auch einem weitergehenden Schritt hin zur Privatisierung der Krankenhausversorgung vorstellen können, doch wird mit dem von der Landesregierung vorgeschlagenen Weg ein großer erster Schritt in die richtige Richtung getan, der dringend notwendig ist. "Wir hoffen, dass die baulichen Maßnahmen an den UKSH-Standorten nun zügig eingeleitet werden können und dieses Thema durch den anstehenden Wahlkampf nicht nochmals verzögert wird", so die beiden Präsidenten abschließend.
Medieninformation der IHK zu Kiel und der IHK zu Lübeck vom 13. September 2011

