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VOLLVERSAMMLUNG IM AUDIMAX

Wirtschaft und Wissenschaft stärker vernetzen

Ein eindeutiges Bekenntnis zur Wissenschaft hat die Wirtschaft im HanseBelt abgelegt. Ihre enge Verbundenheit mit den Lübecker Hochschulen demonstrierte die IHK mit ihrer Sitzung von Präsidium und Vollversammlung im Audimax der Universität zu Lübeck.

"Wirtschaft und Wissenschaft sind untrennbar miteinander verbunden. Jede Wirtschaftsregion ist abhängig von der Qualität der Wissenschaft", sagte Christoph Andreas leicht, Präses der IHK zu Lübeck. "Wir müssen die Wissenschaftslandschaft im HanseBelt ausbauen, damit unsere Region Zukunftschancen hat. Es ist unsere Aufgabe, den Austausch und den Technologietransfer aktiv zu fördern."

Im Anschluss an die Vollversammlungssitzung begrüßte Leicht mehr als 100 Vertreter von Wirtschaft, Politik und Verwaltung beim Empfang der Vollversammlung für die regionale Wirtschaft, unter ihnen Lübecks Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer und Bürgermeister Bernd Saxe.  

In der Sitzung der Vollversammlung warb Universitäts-Präsident Professor Dr. Peter Dominiak erneut für die Umwandlung der Hochschule in eine Stiftungsuniversität. Präses Leicht sagte zu, dass sich die IHK bei der Landesregierung für dieses Finanzierungsmodell einsetzen werde. "Wir werden diesen Prozess aktiv durch die Einrichtung eines Förderkreises begleiten", betonte er. Einzelheiten dieser Unterstützung seien zurzeit in Vorbereitung.  

Nur in Kooperation mit den Hochschulen sei es möglich, Fach- und Führungskräfte in der Region auszubilden und sie zu halten. Um dieses Ziel zu verwirklichen will die IHK noch stärker als bisher an den Hochschulen präsent sein, kündigte Hauptgeschäftsführer Matthias Schulz-Kleinfeldt an. Unter anderem wolle die IHK eine Beratung vor Ort auf dem gemeinsamen Campus von Universität und Fachhochschule anbieten, um Studenten aufzuzeigen, welche attraktiven Arbeitgeber es in der Region gibt. Außerdem wolle die IHK zur engeren Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft sowie zum stärkeren Technologietransfer beitragen.  

Zur Vernetzung von Studenten und Unternehmen wollen die IHK und die Hochschulen bestehende Internetplattformen inhaltlich verbinden. Damit würden die Initiatoren transparent und übersichtlich darstellen, welche Studiengänge zu welchen Betrieben in der Region passen, betonte Schulz-Kleinfeldt. "Das Interesse auf beiden Seiten ist groß", sagte er am Rande der Ausstellung "Wirtschaft trifft Wissenschaft" im gemeinsamen Hörsaalzentrum. Über den ganzen Tag verteilt hätten sich Studenten über ihre Berufschancen bei den Vertretern von mehr als 25 Unternehmen und Institutionen informiert. "So eine Veranstaltung werden wir auf jeden Fall wiederholen", kündigte der Hauptgeschäftsführer an.

 
 

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