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kulturLINK Fehmarnbelt-Region (Dokument-Nr.: 30701)
IHK-ARBEITSKREIS WIRTSCHAFT UND KULTUR
Neue Impulse für die HanseBelt Region
Mit einem neuen Arbeitskreis will die IHK zu Lübeck den Standortfaktor Kultur in der HanseBelt Region stärken. „Das Angebot an Kultur und Kreativität zwischen Hamburg und Fehmarn ist groß. Die Wirtschaft profitiert von den Impulsen des Kulturlebens, wie auch die Kultur von der Unterstützung durch die Wirtschaft. Jetzt wollen wir Wirtschaft und Kultur enger vernetzen”, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Matthias Schulz-Kleinfeldt bei der ersten öffentlichen Veranstaltung des Arbeitskreises.
Rund 100 Vertreter von Wirtschaft und Kultur waren der Einladung nach Schloss Blumendorf gefolgt. "Viele Unternehmen wollen gesellschaftliche Verantwortung - Corporate Social Responsibility - übernehmen. Die Kulturförderung ist ein Beispiel für unternehmerisches Engagement und zugleich ein hervorragendes Marketing-Instrument zur Erhöhung des eigenen Images", ergänzte Schulz-Kleinfeldt.
Die Mitglieder des Arbeitskreises hatten zuvor unter dem Vorsitz von Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein, über konkrete Aktionen diskutiert. "Das Zeitalter der Globalisierung stellt viele Unternehmen vor einen harten Wettbewerb", so Lüdiger. Er begrüße es daher sehr, wenn Wirtschaft und Kultur zusammenfinden. "Dabei stehen soziale und emotionale Aspekte im Mittelpunkt, nicht das Materielle. Die Verzahnung von Kultur und Wirtschaft ist heutzutage keine Kür, sondern Pflichtprogramm."
Die Aufgabe des Arbeitskreises sieht er darin, Kultur und Wirtschaft enger miteinander zu vernetzen. Unter dem Motto „Kultur braucht Wirtschaft und Wirtschaft braucht Kultur” wollen die Mitglieder des Gremiums gemeinsam Projekte entwickeln, von denen beide Seiten profitieren. Mit einem HanseBelt Kulturpreis will der Arbeitskreis vorbildliche Beispiele der Kulturförderung durch die Wirtschaft auszeichnen, so Lüdiger.
Großes Lob für die Initiative der Wirtschaft gab es von Professor Manfred Aust von der Musikhochschule Lübeck. "Was ich hier gehört habe, macht mir Mut, dass junge Talente eine Chance auf Förderung haben." Aust hatte die musikalische Umrahmung des Abends auf dem Gut von Martin Baron Jenisch gestaltet. Zwei seiner Schülerinnen, Mara Dai und Karolina Trojok, spielten Werke von Claude Debussy und Johannes Brahms.

