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TRILATERALE LANDESPLANUNG

Metropolregion Hamburg

Die Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg konnte in den vergangenen Jahren ständig intensiviert werden. Die grenzüberschreitende Kooperation erhielt besonderen Schub durch den Beschluss der drei Landesregierungen Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen aus dem Jahre 1991, eine gemeinsame trilaterale Landesplanung aufzubauen.

Ein 1996 erarbeitetes Regionales Entwicklungskonzept für die Metropolregion Hamburg wurde inzwischen durch das REK 2000 fortgeschrieben.

Das alleinige Instrument einer gemeinsamen Landesplanung erwies sich jedoch als nicht ausreichend, um die Metropolregion Hamburg im Wettbewerb zu anderen europäischen Metropolregionen konkurrenzfähig zu halten. Am 1. Dezember 2005 wurde daher eine Änderung der Organisationsstruktur beschlossen, die die verstärkte Einbindung der Landkreise und Kommunen vorsieht. Sie wird mit dem Schlagwort "Von der gemeinsamen Landesplanung zur integrierten regionalen Kooperation" beschrieben. Gleichzeitig wurde eine Internationalisierungsstrategie der Metropolregion Hamburg beschlossen. Sie sieht unter anderem eine stärkere Zusammenarbeit in der Wirtschaftsförderung, ein gemeinsames Regionalmarketing, die Zusammenarbeit in der Tourismuspolitik und eine E-Government-Strategie für bürgernahe Verwaltungsvorgänge vor. Es werden ferner eine gemeinsame Geschäftsstelle gebildet und die beiden Förderfonds zusammengeführt.

Mit seinem Papier "Metropole Hamburg - Wachsende Stadt" hat der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg ein klares Bekenntnis zu einer Wachstumspolitik abgelegt. Die Wachstumsinitiativen Süderelbe und Norderelbe weisen in die gleiche Richtung. Als Motor des Wachstums sind die Planer auf die Wirtschaft angewiesen. Es wird dabei aber wohl nicht ausreichen, die Wirtschaft nur in Teilprojekten einzubinden. Um am gemeinsamen Strang zur Entwicklung der Metropolregion Hamburg mitzuziehen, muss sich die Wirtschaft auch in den Organisationsstrukturen wiederfinden können.

Im Wissen um die hohe Bedeutung, die die Metropole für die Entwicklung der Wirtschaft im gesamten Land Schleswig-Holstein hat, unterstützt die IHK Schleswig-Holstein den Prozess der Zusammenarbeit auf vielen Ebenen.

Zur Metropolregion Hamburg gehören die Freie und Hansestadt Hamburg, die niedersächsischen Landkreise Cuxhaven, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Rotenburg (Wümme), Soltau-Fallingbostel, Stade, Uelzen, die schleswig-holsteinischen Kreise Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg, Pinneberg, Segeberg, Steinburg und Stormarn.

 
 

DOKUMENT-NR. 1524

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