Ein Jahr HanseBelt: „Rückenwind“-Projekte erfolgreich, Gründung von HansBelt e. V.
„Unsere Erwartungen wurden sogar übertroffen: Der HanseBelt hat sich als Name für eine Region im Aufbruch mit neuen Chancen zwischen Hamburg und Fehmarn fest etabliert. Konkrete Projekte wie die HanseBelt Akademie und eine Fachkräfteinitiative dokumentieren die gemeinsame Regionsstrategie. Viele schauen mit neuem Blick auf eine Region, die sich gemeinsam für die Zukunft engagiert.“ Mit diesen Worten zog Norbert Basler, Vorstandsvorsitzender des
HanseBelt e.V., zufrieden Bilanz nach einem Jahr HanseBelt.
„Fortschritte in der Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft, zahlreiche Informationsveranstaltungen über neue Perspektiven im HanseBelt und intensive Arbeit an der Umsetzung der definierten Rückenwindprojekte sind weitere wichtige Meilensteine der vergangenen Monate“, so Basler weiter.
Damit die Region auch weiterhin für Investoren attraktiv bleibt, erteilte der HanseBelt e.V. den Plänen der Landesregierung zur Schließung des Medizinstudiums an der Universität zu Lübeck eine klare Absage. „Die Universität ist unverzichtbarer Kern des erfolgreichen Medizintechnik-Clusters zwischen Hamburg und der Ostsee“, so die einhellige Meinung der HanseBelt Unternehmer. „Richtig ist, angesichts der überbordenden Staatsverschuldung einen konsequenten Sparkurs zu fahren. Von existenzieller Bedeutung ist aber auch, unser wichtigstes Kapital für die Zukunft zu erhalten. Wir appellieren daher an das Land, gemeinsam mit den Akteuren im HanseBelt nach Alternativen zu suchen, um die Universität zu Lübeck und das Medizincluster zu stärken“, so Christoph Andreas Leicht, Präses der IHK zu Lübeck und ebenfalls Mitglied des neu gewählten HanseBelt Vorstands.
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YouTube-Kanal der IHK zu Lübeck Neben dem Video-Feature von der offiziellen Eröffnung der HanseBelt Akademie finden Sie hier weitere Videobeiträge zu aktuellen Themen. |
Mit den „Rückenwind“-Projekten hat der Initiativkreis der Region schon jetzt wichtige Impulse gegeben, von denen alle Unternehmen zwischen Hamburg und der Ostsee profitieren können. Besonderes Interesse erregt das Projekt „Traumjob im HanseBelt“, mit dem die Wirtschaft dem drohenden Mangel an Fach- und Führungskräften vorbeugen will. „Den zukünftigen Wettbewerb um Talente werden die Regionen gewinnen, die sich bei ihren Zielgruppen klar positionieren. Ziel dieses Projektes ist es, kluge Köpfe in der Region zu halten und neue für sich zu gewinnen“, sagt Professor Dr. Bernd Rohwer. Der ehemalige Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck ist einer der Mitbegründer des Initiativkreises. „Die Unternehmen der HanseBelt Region bieten außergewöhnliche Perspektiven für Fach- und Führungskräfte: anspruchsvolle Aufgaben und hervorragende Chancen für die berufliche Karriere. Wir wollen den HanseBelt auch überregional als attraktives Arbeits- und Lebensumfeld positionieren.“ Wichtige Voraussetzungen dafür sind bereits gegeben: exzellente und praxisorientierte Ausbildungschancen an den Hochschulen der Region, viele interessante Arbeitgeber und hochattraktive Lebensbedingungen zwischen Hamburg und Ostsee.
Kernelement des „Traumjob“-Projektes sind gemeinsame Aktivitäten zur Anwerbung von Fach- und Führungskräften. In den vergangenen Monaten haben die Personalverantwortlichen der HanseBelt Unternehmen ein Netzwerk geschaffen, um einen gemeinsamen Stellenpool und eine Online-Jobbörse aufzubauen. „Bewerber für den HanseBelt sollen exklusive Vorteile genießen, die es in anderen Regionen so nicht gibt. Zum Beispiel wollen wir auch den Partnern ein Jobangebot im HanseBelt unterbreiten“, erläuterte Rohwer. Attraktiv für Fachkräfte sei auch die neue, von der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein gegründete HanseBelt Akademie mit ihrem passgenau an den Ansprüchen und Bedarfen der Unternehmen orientiertem Bildungsangebot.
Der Initiativkreis setzt sich auch für die nachhaltige Verbesserung der Ausbildung im Norden ein. „Auf diesem Weg sind wir ein gutes Stück vorangekommen“, sagte Basler. Ein großer Erfolg im ersten HanseBelt Jahr war der Hochschulkongress am 1. Dezember 2009. Die Präsidenten der Hochschulen in Lübeck und Wismar unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, in der sie sich zu einer engen Kooperation untereinander und mit den Hochschulen in der Øresund-Region, Hamburg und Schleswig-Holstein bekennen. Sie vereinbarten darüber hinaus erste konkrete Schritte zur Verwirklichung. Die Landesregierungen in Schleswig-Holstein und Hamburg sagten zu, diese Initiative zu unterstützen. Im kommenden Herbst wollen die HanseBelt Mitglieder Gespräche mit den Hochschulpräsidien in Hamburg und der Øresund-Region führen und die Kooperationsfelder konkretisieren.
Inhalt des Artikels:
1. Hansebelt 1
2. Neue Mitglieder und Schwerpunkte
