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THEMA DES JAHRES
Mobilität ist Zukunft!
"Mobilität ist Zukunft" lautete das Jahresthema 2009 der IHK-Organisation, das ein für Schleswig-Holstein als in Deutschland peripher und in Europa an der Schnittstelle zwischen Mittel- und Nordeuropa gelegenen Standort ganz besonders bedeutendes Thema darstellt.
Mobilität von Personen, Gütern und Dienstleistungen ist unverzichtbar für moderne Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften. Sie ist wichtig für Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen. Mobilität sichert Deutschland die Teilhabe am langfristigen Wachstum der Weltwirtschaft auf globalisierten Märkten. Voraussetzung dafür ist eine bedarfsgerechte und funktionierende Infrastruktur einerseits sowie eine leistungsfähige Abwicklung der Güter- und Warenströme andererseits. "Mobilität ist Zukunft!", das Jahresmotto 2009 der IHK-Organisation, bildete deshalb die thematische Klammer für eine Reihe von Veranstaltungen zu den Kernbereichen Infrastruktur und Logistik sowie ihren Rahmenbedingungen und Voraussetzungen: Themenschwerpunkte im Bereich Infrastruktur bildeten die Schnittstellenfunktion der Seehäfen und die Notwendigkeit leistungsfähiger Hinterlandanbindungen. Die Bedeutung moderner Logistikprozesse zur optimalen Gestaltung von Personen- und Güterverkehren stand im Vordergrund weiterer Aktivitäten.
25. Februar 2009:
Zum Symposium "Die nationale Bedeutung der deutschen Seehäfen" lud die IHK Nord ein und forderte die Bundesregierung auf, einen Investitionsschwerpunkt –Deutsche Seehäfen und ihre Hinterlandverbindungen– zu setzen. In hochrangigen Vorträgen wurden den rund 250 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung die IHK Nord-Studie "Mit der Welt verbunden – Die nationale Bedeutung der deutschen Seehäfen" präsentiert und die große Bedeutung der norddeutschen Seehäfen für den seewärtigen Außenhandel dargestellt. Das Gewicht der Seehäfen wird auch weiter zunehmen: 2025 werden 57 Prozent des deutschen seewärtigen Außenhandels dort umgeschlagen. Weiterhin unterstrichen die Hauptredner Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann als damaliger Vize-Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und der damalige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee die Notwendigkeit, die konjunkturelle Situation zur Ertüchtigung der Seeverkehrsinfrastruktur zu nutzen, um den Standort Norddeutschland für die Phase der wirtschaftlichen Erholung zu stärken.
26. April 2009:
Die IHK beteiligte sich an der Zentralveranstaltung zum bundesweiten Tag der Logistik in den Media-Docks in Lübeck. Um die Vielfalt logistischer Aufgaben anschaulich darzustellen, gewährten Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik-Dienstleistung Einblicke in ihre Abläufe. Gleichfalls präsent waren Forschungs- und Bildungsinstitute. Insbesondere Berufseinstiegs- und Karrierechancen für junge Menschen im Bereich Logistik standen hier im Fokus.
15. September 2009:
Hafen Hamburg Marketing e. V. führte in Kiel in Zusammenarbeit mit dem Seehafen Kiel und der IHK zu Kiel einen Workshop zu den Entwicklungsperspektiven des Hamburger und des Kieler Hafens durch. Thema waren auch die Zukunft des Schienengüterverkehrs im Norden Schleswig-Holsteins.
21. September 2009:
Der "Thementag Logistik und Steuern" beleuchtete intensiv die Komplexität heutiger Logistikleistungen. Integrative Supply-Chain-Lösungen, aktuelle rechtliche und umsatzsteuerliche Entwicklungen, gestiegene Anforderungen an Chemie-Logistik und Gefahrgut-Transporte und deren Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit innerhalb des Logistikprozesses standen im Mittelpunkt hochrangiger Expertenvorträge und Diskussionen der anwesender Geschäftsführer, Logistik- und kaufmännischer Leiter der Branche.
24. November 2009:
Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildete der Verkehrs-Dialog Schleswig-Holstein. Seit vielen Jahren fördert die IHK Schleswig-Holstein den Branchen-Dialog auch im Speditions- und Logistikbereich. Rund 100 Vertreter auf Entscheidungsebene trafen sich auch diesmal zum Gedankenaustausch untereinander sowie mit Wirtschafts- und Innenministerium und der Polizei. Informationen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen wie Ladungssicherung, Fördermittel in schwierigen Zeiten sowie Kostenmanagement und ECO-Driving standen hierbei im Vordergrund.

