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KONJUNKTURBERICHT TOURISMUS SOMMER 2011

"Schietwetter" dämpft die Stimmung der Tourismusbranche

Verregnete Sommermonate nehmen negativen Einfluss auf den Konjunkturklimaindex der Unternehmen des Gastgewerbes. Der Index für Schleswig-Holstein fällt auf 118 Punkte.

Gutes Wetter fördert Reiselust - schlechtes Wetter sorgt für Reisefrust. Diese simple Weisheit kann nach dem Sommer des Jahres 2011 vom Gastgewerbe in Schleswig-Holstein bestätigt werden. Mit einem 10-Jahreshoch und einem Konjunkturklimaindex in Höhe von 128 Punkten war die Branche im Frühjahr in die Saison gestartet. Nach Dauerregen und kühlen Temperaturen, die im besonderem Maße den Tagestourismus trafen, Strände, Promenaden und Terassen nicht wirklich füllten, erfolgt die Korrektur deutlich nach unten. Mit 118 Punkten - auf einer Skala von 0 bis 200 - liegt der Index 10 Punkte unter dem Frühjahrswert und sechs Punkte unter dem Stand vom gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Auch die guten Ergebnisse der wetterunabhängigen Erlebniseinrichtungen im Binnenland konnten diesen Trend nicht stoppen. Das Gastgewerbe befürchtet - ähnlich wie die Marketingexperten der Tourismusorganisationen - vor dem Hintergrund des nassen Sommers 2011 negative Auswirkungen auf die Reiseentscheidungen der Gäste für das Jahr 2012. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Saisonumfrage Tourismus der IHK Schleswig-Holstein, bei der im Frühjahr und Herbst eines jeden Jahres über 2.000 tourismuswirtschaftliche Betriebe im Land befragt werden.

Während an den Küsten der Nord- und Ostsee die Sommersaison 2011 deutlich ins Wasser gefallen ist und beide Regionen im Vergleich zum Vorjahr Indexpunkte einbüßen mussten, konnten sowohl die Städte des Landes als auch das Binnenland den positiven Trend des Sommerhalbjahres 2010 fortsetzen. Da es die Gäste im vergangenen Halbjahr nicht an die Strände zog, konnten die Betriebe des Binnenlandes von der Mobilität der Touristen profitieren und mit ihren Angeboten für Abwechslung an grauen Tagen sorgen. Wetterbedingt stieg damit der Konjunkturklimaindex des Binnenlandes auf 132,3 Punkte. Eine Steigerung von 5,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Ranking der Urlaubsregionen liegt das Binnenland damit auf Platz eins gefolgt von der Nordsee mit 121,2 den Städten mit 111,2 und der Ostsee mit 110,3 Indexpunkten.

Den kompletten Bericht mit Erläuterungen zur Geschäftslage in gastgewerblichen Betrieben und deren zukünftige Erwartungen finden Sie im Downloadbereich.

 
 

DOKUMENT-NR. 96839

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