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IHK UND VERBÄNDE

Unternehmerkuratorium Nord (UKN)

Das Unternehmerkuratorium Nord besteht aus den fünf Präsidenten/Repräsentanten der Industrie- und Handelskammern und den vier Präsidenten/Repräsentanten der Unternehmensverbände Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nord (Hamburg und Schleswig-Holstein).

Die Geschäftsführung wird im Jahr 2009 von der Handelskammer Hamburg wahrgenommen. Das UKN stellt sich die Aufgabe, in für die wirtschaftliche Entwicklung der fünf norddeutschen Länder in ihrer Gesamtheit wichtigen Fragen eine einheitliche Stellungnahme der Wirtschaft dieser Länder herbeizuführen und gegenüber den fünf Länderregierungen zu vertreten. Die Stellungnahmen werden in gemeinsamen Positionspapieren zusammengefasst und mit den Bürgermeistern und Ministerpräsidenten der Konferenz Norddeutschland auf den gemeinsamen jährlichen Treffen erörtert.

Historie: Das Unternehmerkuratorium Nord wurde am 19. Dezember 1988 von den Industrie- und Handelkammern und den Unternehmensverbänden der norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gegründet. Nach der deutschen Wiedervereinigung kam 1991 Mecklenburg-Vorpommern hinzu. Auslöser für die Gründung des UKN war der Beschluss des Unternehmersymposiums "Zukunftsstandort Küste" im August 1988 in Hamburg, den Regierungen der vier Küstenländer einen Wirtschaftsausschuss als Gesprächspartner für alle Länder übergreifenden Fragen zur Verfügung zu stellen. Diese beziehen sich vor allem auf Themen wie die überregionale Verkehrsplanung, Umweltfragen, eine gemeinsame Energiepolitik, die Zusammenarbeit der Landesbanken, die Entlastung staatlicher Stellen durch privatwirtschaftliche Finanzierung, die Rationalisierung der Verwaltung durch Länder übergreifende Kooperationsmodelle und eine Länder übergreifende Öffentlichkeitsarbeit für gemeinsame Positionen.

 
 

DOKUMENT-NR. 3023

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