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Klare Absage an die Rathausgalerie: HBB Studie zur Kieler Innenstadt
(PDF, 37 KB) (Dokument-Nr.: 26407) -
Stellungnahme der IHK zum Bebauungsplanentwurf für die Ratgausgalerie
(PDF, 69 KB) (Dokument-Nr.: 26380)
POSITION DER IHK ZU KIEL
Entwicklung der Kieler Innenstadt
Die künftige Entwicklung der Kieler Innenstadt ist für die Industrie- und Handelskammer zu Kiel ein zentraler Faktor für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Kiel. Verschiedene Analysen haben einen Verkaufsflächenzuwachs bei gleichzeitigem Umsatzrückgang im innerstädtischen Einzelhandel in den letzten Jahren festgestellt.
Im Ergebnis hat dies zu nachlassender Attraktivität, insbesondere der mittleren Holstenstraße, geführt. Dem ist politisch und stadtplanerisch entgegenzuwirken.
Die IHK zu Kiel hat hierzu eine klare Position:
Die Kieler Innenstadt ist eine vergleichsweise lange Fußgängerzone. Ihre funktionale Stabilität erfährt sie durch das seit langem so bezeichnete "Knochenprinzip": Zwei vergleichsweise starke, im Sortimentsmix sich ergänzende Pole, nämlich der Sophienhof im Süden und die Altstadtinsel im Norden strahlen Anziehungskraft so aus, dass sich in der Schnittmenge der Ausstrahlungsbereiche, der Mittleren Holstenstraße, ausreichend Attraktivität für weiteren Einzelhandelsbesatz findet.
Die IHK empfiehlt daher nachdrücklich, die Knochenenden zu stärken, das heißt ein Einkaufszentrum nicht in der Mitte, sondern im Norden als Gegenpol zum Sophienhof zu etablieren. Denn stärkere Knochenenden haben eine stärkere Ausstrahlung, auch auf die Mittlere Holstenstraße. Dabei sollte sich der Verkaufsflächenzuwachs in verträglichem Rahmen halten.
Keinesfalls sollte ein Einkaufzentrum in der Mitte entstehen: dies würde zu einem weiteren Frequenz- und Attraktivitätsverlust auf der Altsadtinsel führen.

