Externe Links
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Deutscher Franchise-Verband (Link: http://www.franchiseverband.com/)
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Deutscher Franchisenehmerverband (Link: http://www.dfnv.de)
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Deutsches Franchise Institut (Link: http://www.dfi-online.de)
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Für viele Gründungswillige ist Franchising ein idealer Mittelweg zwischen kreativer Selbstständigkeit und relativer Erfolgssicherheit der Geschäftsidee. Viele Gründer wissen dennoch nicht, was genau Franchising ist und wie es "funktioniert".
Franchising – Was ist das?
Franchising – Chancen und Risiken
Worauf sollten Sie achten?
Das Unternehmen (Franchise-Geber)
Das Franchise-System
Zertifizierte IHK-Weiterbildungslehrgänge im Bereich Franchise
Weitere Informationen
Wie finden Sie geeignete Franchise-Geber?
Die ein wenig sperrige Definition des Deutschen Franchiseverbandes e. V. (DFV) lautet: "Franchising ist ein vertikal, kooperativ organisiertes Absatzsystem rechtlich selbstständiger Unternehmen." Vereinfacht ausgedrückt verkauft der Franchise-Geber als Vertriebs- und Dienstleistungssystem den selbstständigen Unternehmen (Franchise-Nehmern) ein erprobtes Konzept, eine Geschäftsidee bzw. das Recht, seine Waren und Dienstleistungen zu verkaufen. Er bietet entsprechendes Know-how und erlaubt dem Franchise-Nehmer, Name und Marke zu führen. Er koordiniert das Marketing und er bietet in der Regel dafür Gewähr, dass kein anderer Franchise-Nehmer in seinem Gebiet einen Betrieb eröffnet (Gebietsschutz).
Der Franchise-Nehmer zahlt hierfür dem Franchise-Geber eine einmalige Einstands- sowie eine in der Regel am Umsatz orientierte laufende Gebühr. Rechte und Pflichten finden sich in dem abzuschließenden Franchise-Vertrag.
Franchising – Chancen und Risiken
Dass "Franchising" eine gute Erfolgschance bietet, dokumentiert die steigende Zahl der Franchise-Unternehmen und die überraschend vielen Unternehmen, die zwar vom Namen her bekannt sind, die aber nicht jeder als Franchise-Unternehmen identifizieren würde. Wer sich als Franchise-Nehmer selbstständig machen will, hat die Wahl zwischen über 900 Systemen mit mehr als 37.000 Partner-Betrieben aus Handel, Handwerk und Dienstleistung. Viele interessierte Jungunternehmer entdecken jetzt die Möglichkeiten der "Old Economy" neu: Franchising spielt dabei eine wichtige Rolle. Einmal erdacht, erprobt und optimiert, dann 100-mal gemacht – zwischen 6.000 und 8.000 Existenzgründer setzen pro Jahr ihre berufliche Hoffnung auf dieses Modell.
Franchise-Geber versprechen zwar eine schlüsselfertige Existenz – dennoch: Franchise ist nicht gleichbedeutend mit einer "Existenzgründung-Light". Auch hier sind vor allem ein exakter Business-Plan, die kaufmännische Qualifikation der Gründer und die Geschäftsidee ausschlaggebend.
Durch den Vorteil, ein marktreif entwickeltes und bereits erprobtes Unternehmenskonzept zu nutzen, sowie durch die enge Zusammenarbeit der Franchise-Partner ist das Risiko des Scheiterns in dieser Kooperationsform nachweislich geringer. Eine Erfolgsgarantie gibt es jedoch nicht! Die unternehmerischen Voraussetzungen des Franchise-Nehmers sind hier genauso wichtig wie das Unternehmenskonzept und die Leistungsfähigkeit des Franchise-Gebers. Bevor Sie sich für ein bestimmtes Franchise-System entscheiden, prüfen Sie daher vorher genau, ob Sie als Franchise-Nehmer geeignet sind und Produkt, Partner und Franchise-Paket zu Ihnen passen!
Checkliste
Das Unternehmen (Franchise-Geber)
Dies sind nur einige der wichtigsten Fragen, denen Sie unbedingt nachgehen sollten. Vor Ihrer endgültigen Entscheidung sind jedoch noch weitere Erkundigungen nötig.
Zertifizierte IHK-Weiterbildungslehrgänge im Bereich Franchise
Auch die deutschen IHKs sehen im Franchising eine gute Organisationsform, um sich als mittelständischer Unternehmer selbstständig zu machen. Mit qualifizierten Weiterbildungsangeboten vermitteln die IHKs potenziellen Franchise-Nehmern das notwendige Know-how für ihre Arbeit in Franchise Systemen. Mit den Zertifikatslehrgängen wie "Franchise-Management" und "Existenzgründung und Selbstständigkeit als Franchise-Nehmer" wurde zum ersten Mal eine theoretische und praktische Basis für Franchise Unternehmer geschaffen und der erste Schritt hin zu einem Berufsbild "Franchise-Manager" getan. Diese Lehrgänge richten sich an Interessenten, die sich über Chancen und Risiken einer solchen Geschäftspartnerschaft informieren wollen, aber auch an Gründer, die sich bereits in der Startphase einer Franchise-Existenz befinden. Die Themen sind sehr praxisorientiert und reichen von der Auswahl des geeigneten Franchise-Systems bis hin zur Bewertung von Franchise-Verträgen. Abschließend werden Gespräche bei der Bank und beim Franchise-Geber simuliert. Die Idee für das bundeseinheitliche Weiterbildungskonzept wurde gemeinsam vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Berlin, der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, Kiel, dem Deutschen Franchise-Verband, Berlin, sowie Franchise-Praktikern entwickelt.
Angesichts der komplexen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekte sollten Sie jedes Franchise-Angebot in Ruhe prüfen und bei konkretem Interesse sachkundige Fachleute (Rechtsanwälte, Unternehmensberater) hinzuziehen.
Folgende Informationsquellen bieten sich zum Thema Franchising für Ihre Recherchen gleichfalls an:
Deutscher Franchise-Verband e.V. (DFV)
10117 Berlin
Telefon: 030 2789020
www.dfv-franchise.de
Deutscher Franchise-Nehmer-Verband (DFNV)
Deutscher Franchise-Nehmer-Verband (DFNV)
53125 Bonn
Telefon: 0228 250300
www.dfnv.de
Geschäftsstelle Hamburg/ Schleswig-Holstein
Rechtsanwälte Dr. Prasse/Dorsch
22926 Ahrensburg
Telefon: 04102-695960
www.kanzlei-Ahrensburg.de
Deutsches Franchise-Institut GmbH (DFI)
90491 Nürnberg
Telefon: 0911 320030
www.dfi-online.de
Wie finden Sie geeignete Franchise-Geber?
Verzeichnis der Franchise Wirtschaft
www.franchise-wirtschaft.de
Das Internetportal der deutschsprachigen Franchise-Wirtschaft
www.franchiseportal.de
Internationale Franchise-Plattform
www.Franchisekey.com
Weitere Informationsquellen:
Mit dem IHK-Mentor stellt Ihnen die IHK Schleswig-Holstein ein Informations- und Planungsinstrument online zur Verfügung, mit dem Sie sich allgemein und branchenspezifisch informieren und im interaktiven Gründungsdialog ihren Businessplan erstellen können. externer Link
© Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern zu Flensburg, zu Kiel und zu Lübeck
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www.ihk-schleswig-holstein.de
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