Ausbildung in Schleswig-Holstein

Ausbildungsmarkt mit gutem Halbzeitergebnis

Bis Ende Mai haben die drei Industrie- und Handelskammern (Flensburg, Kiel und Lübeck) in Schleswig-Holstein 5.253 Ausbildungsverträge für die Bereiche Industrie, Handel und Dienstleistungen eingetragen. Im Vorjahr zählten sie zu diesem Zeitpunkt 5.057 Verträge. Das bedeutet eine Zunahme um 196 Verträge oder 3,9 Prozent.
"Wir freuen uns über einen stabilen Ausbildungsmarkt mit einem guten Halbzeitergebnis. Positive wirtschaftliche Rahmenbedingungen sorgen für einen großen Personalbedarf. Damit steigt auch die Ausbildungsbereitschaft an, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, so Friederike C. Kühn, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein. "Für Bewerber sind die Chancen auf einen Ausbildungsplatz daher zurzeit besonders gut. Das gilt auch für zahlreiche Abiturienten, die eine Berufskarriere mit der Höheren Berufsbildung auf den anspruchsvollen Niveaus 5 bis 7 im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) starten."
Bisher ist erst die Hälfte der erwarteten Ausbildungsverträge für 2017 geschlossen, sodass der Ausbildungsmarkt noch viele Chancen bietet. Auch in diesem Jahr helfen beim Ausgleich des Marktes die bewährten nordjob-Berufsmessen, die flächendeckend stattfinden (am 13./14. Juni 2017 in Lübeck, am 27./28. Juni 2017 in Neumünster und am 11./12. Juli in Brokdorf).
Für unentschlossene Schulabgänger, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, bieten die IHKs am Montag, 12. Juni 2017 den bundesweiten Tag der Ausbildungschance an. Dabei können sich Jugendliche beispielsweise über Bewerbungsverfahren informieren sowie ihre Bewerbungsunterlagen von IHK-Beratern prüfen lassen.
Zahlreiche Betriebe bieten mit der bundesweiten IHK-Lehrstellenbörse Bewerbern die Möglichkeit einer ersten Kontaktaufnahme über das Internet. Gleichzeitig können sich auch Bewerber mit ihrem Profil einstellen. Derzeit sind in der IHK-Lehrstellenbörse 537 offene Ausbildungsplätze für Schleswig-Holstein geführt.
Unbesetzte Lehrstellen sollten der IHK-Lehrstellenbörse (www.ihk-lehrstellenboerse.de) und der Agentur für Arbeit gemeldet werden. 
Veröffentlicht am 1. Juni 2017