Landtagswahl 2017

Forderungen der IHK Schleswig-Holstein zur Landtagswahl 2017

Schleswig-Holstein ist ein aufstrebender Wirtschaftsstandort mit großem Potenzial. Damit die Politik nach der Landtagswahl am 7. Mai 2017 die richtigen Weichen für weiteres Wachstum stellt, legt die IHK Schleswig-Holstein bereits jetzt die Eckpunkte der "Forderungen der Wirtschaft" vor. Diese richten sich an die Kandidatinnen und Kandidaten, die Parteien sowie die Fraktionen. "Zugleich dienen uns diese Forderungen als Checkliste, mit der wir den Fortschritt in den einzelnen Bereichen regelmäßig überprüfen und messen", kündigt Friederike C. Kühn, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein an.
Die Politikberatung und die Interessenvertretung der regionalen Wirtschaft mit insgesamt rund 170.000 Mitgliedsunternehmen sind Kernaufgaben der IHK Flensburg, der IHK zu Kiel und der IHK zu Lübeck. "Unsere Wirtschaft ist auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Im ständigen Dialog wollen wir die Politik beim Gestalten unterstützen", sagt Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein. Nur so ließen sich Wachstum und Wohlstand sichern und Know-how sowie Innovationsfähigkeit im Land halten.
Die Forderungen der Wirtschaft sind in zehn Handlungsfeldern zusammengefasst: Ausbildung, Bürokratieabbau, Digitalisierung, Energie, Förderung des ländlichen Raums, Gesundheitswirtschaft, Industriepolitik, Tourismus, Unternehmertum und Verkehr. Der Flyer mit den Eckpunkten wird erstmals auf den Jahresempfängen Anfang Januar in Kiel und Lübeck präsentiert. "Nach der Regierungsbildung werden wir das Regierungsprogramm an unseren Eckpunkten messen und bewerten", betont Präsidentin Kühn.
Veröffentlicht am 27. Dezember 2016