Integration

Optimistischer Blick nach vorne

Zur Fachkonferenz „Interkulturell eingestellt – wir unternehmen Integration“ hatten die IHK Schleswig-Holstein und der DIHK in die IHK Flensburg eingeladen.
Im Mittelpunkt standen Fragen rund um die kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz und die berufliche Integration geflohener Menschen. In Kompaktworkshops haben sich Unternehmerinnen und Unternehmer über die Rahmenbedingungen des seit August geltenden Integrationsgesetzes, über ausländische Bildungssysteme und Fragen zu Religion und Geschlechterrollen sowie über rechtlichen Grundlagen für die Beschäftigung und Ausbildung von Geflüchteten informiert.
Die Veranstaltung wurde getragen von vorsichtigem Optimismus und Aufbruchstimmung. Beispiele gelungener Integration, von Unternehmern selbst vorgestellt, und kreative Pilotprojekte wie „Festmachen auf Sylt“ an die Vertreter der Wirtschaft und beteiligter Institutionen, die große Herausforderung „Integration“ weiterhin in enger Zusammenarbeit anzugehen. Dass  dies im Einzelfall oft auch überraschend unbürokratisch gelingt, bestätigte unter anderem Tina Andres, Geschäftsführender Vorstand  des Bio-Versorgers EVG Landwege eG.
Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein, fasste abschließend zusammen: „Es stimmt zuversichtlich, von den positiven Praxiserfahrungen zu hören, und es ist wichtig zu erkennen, wo es noch hakt und woran weiter gearbeitet werden muss. Uns als IHK bestärkt es darin, mit unserer Arbeit fortzufahren. Die IHKs in Schleswig-Holstein sind gut dafür aufgestellt, unsere Mitgliedsunternehmen zu unterstützen und kooperieren dabei in einem weitreichenden Netzwerk. Hier in Flensburg haben wir die Erfahrung gemacht, dass diese Arbeit zwar kleinteilig und mühsam sein kann, sie sich aber ohne Frage lohnt.“